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Eishockey: Sofron verlängert bei den Krefeld Pinguinen

Eishockey : Sofron verlängert bei den Krefeld Pinguinen

Der Ungar verlängert seinen Vertrag um ein Jahr. Montag und Dienstag läuft der Medizin-Check.

Krefeld. Um 11.15 Uhr parkte István Sofron am Montag vor dem Malteser-Krankenhaus in Uerdingen — mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Kurz zuvor hatte der 27-Jährige seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Krefeld Pinguinen um ein Jahr verlängert. „Ich bin glücklich, meinen Vertrag verlängert zu haben“, sagte Sofron im Gespräch mit der WZ.

Für seine dritte Saison in der Seidenstadt hat sich der Ungar vorgenommen, seine Punktausbeute weiter nach oben zu schrauben. 21 Scorerpunkte in seiner Premierensaison ließ Sofron in der abgelaufenen Spielzeit zehn Tore und 13 Vorlagen folgen. Einzig das Strafkonto mit 110 Minuten war zu üppig gefüllt. Sofron war sogar der Spieler mit den meisten Strafminuten in der Hauptrunde. „Es liegt aber nicht immer nur am Spieler, sondern auch an den Schiedsrichtern“, sagte Sofron, der immer noch enttäuscht ist, im letzten Pre-Play-off-Duell gegen die Grizzly Adams Wolfsburg aufgrund seiner Sperre nicht mit dabei gewesen zu sein.

Rüdiger Noack, sportlicher Berater der Pinguine, sagte zur Vertragsverlängerung: „Istaván ist ein charakterstarker Spieler, der sich nie beschwert und immer 100 Prozent bringt.“

Sofron weilte am Montag zur sportmedizinischen Untersuchung in Uerdingen. Wie auch Joel Perrault und Yared Hagos, die vor Sofron bei Dr. Martin Wazinski und Yvonne Guzik den Leistungstest auf dem Ergometer hinter sich gebracht hatten. „Ich würde gerne in Krefeld bleiben“, sagte Hagos. Perrault hingegen hielt sich zum Thema neuer Arbeitsvertrag bedeckt.

Bei Marcel Müller hörte sich das so an: „Da gibt es derzeit nichts Neues zu vermelden.“ Für die Mediziner ist die Untersuchung offenbar sehr aufschlussreich. Yvonne Guzik: „Wir können durch den Test genau sehen, wann die Spieler an ihr Leistungslimit kommen und auch Rückschlüsse ziehen, wann sie während der Saison über- oder unterbelastet worden sind.“