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Das gibt es auch: Exportverbot für Tropenholz

Das gibt es auch : Exportverbot für Tropenholz

Das mit mehr als 90 Prozent Waldfläche als grünstes Land der Welt geltende Suriname plant wegen der rasanten Zunahme des Tropenholzexports einen Ausfuhrstopp für bestimmte Sorten. Das sagte der Präsidentenberater und frühere Außenminister Winston Lackin.

„Unternehmen können aber weiterhin hier Holz verarbeiten“, betonte er. Bei der nationalen Holzgewerkschaft gärt es. Sie kritisieren den starken Einfluss chinesischer Unternehmen. Von Februar 2018 an soll für Baumstämme der Tropenholzsorten Gronfolo und Angélique (Basralocus) ein Exportverbot gelten.

Da die Verarbeitung der Hölzer vor Ort und der Export der Produkte weiter möglich ist, handelt es sich auch um Maßnahmen, um die einheimische Holzwirtschaft zu stärken. Das Land ist das kleinste Südamerikas, aber viermal so groß wie die Niederlande. Es ist fast vollständig von Regenwald bedeckt und hat nur 550 000 Einwohner.

Mit Nummern für den Export versehene Tropenholzstämme liegen in Paramaribo (Suriname) bei einem Waldgebiet.
Mit Nummern für den Export versehene Tropenholzstämme liegen in Paramaribo (Suriname) bei einem Waldgebiet. Foto: Georg Ismar