Waffenstillstand: Bürgermeister bittet Diebe sich am 21. Januar zurückhalten

Waffenstillstand: Bürgermeister bittet Diebe sich am 21. Januar zurückhalten

Lima. Ungewöhnlicher Aufruf: Der Bürgermeister eines Stadtteils der peruanischen Hauptstadt Lima hat Diebe gebeten, sich während des Papstbesuches am 21. Januar zurückzuhalten. Er hoffe, dass mit dieser Art „Waffenstillstand“ auch die Zahl der Delikte in Santiago de Surco zurückgehen möge, sagte Roberto Gómez Baca am Donnerstag (Ortszeit) im Radiosender RPP.

Papst Franziskus wird den vorwiegend von der Mittelschicht bewohnten Stadtteil am Sonntag in einer Woche besuchen und dort auf einem Militärstützpunkt seine Abschiedsmesse halten. Veranstalter rechnen mit mehr als einer Million Teilnehmer.

Ein erster ähnlicher Appell des Bürgermeisters hatte am Mittwoch für gehörigen Spott gesorgt. Kritiker warfen ihm vor, naiv zu sein und mit seinem Aufruf dem Kampf gegen Kriminalität eine Absage zu erteilen. „Trotz allem, was gesagt wird, bekräftige ich: Ich mache einen Vorschlag für Frieden, denn ich bin ein pazifistischer Bürgermeister“, betonte Gómez Baca nun.

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