Im Nostalgiezug zu Eltviller Rosentagen

Im Nostalgiezug zu Eltviller Rosentagen

Im romantischen Städtchen im Rheingau sind 350 verschiedene Sorten der „Königin der Blumen“ zu Hause. Schon die Anfahrt im AKE-Rheingold ist ein Highlight.

Zehntausende Rosenstöcke erblühen jedes Jahr im Spätfrühling in ganz Eltville. Die geschichtsträchtige Stadt im Rheingau mit ihrer behutsam restaurierten Altstadt ist eine Oase der Beschaulichkeit für Genussfreunde, die Landschaft, Wein und Kultur erleben möchten. WZ-Leser können am Samstag, 2. Juni, die Wein-, Sekt- und Rosenstadt Eltville entdecken.

Foto: Jürgen Rech

Typisch für das romantische und verträumte Städtchen sind die idyllischen, gepflasterten Altstadtgässchen, die alle ihren eigenen Charme haben. Der Weg führt die Besucher vorbei an zahlreichen liebevoll restaurierten Fachwerkhäuschen sowie prächtigen Adels- und Bürgerhäusern.

350 verschiedene Sorten der „Königin der Blumen“ sind hier zu Hause und die Stadt Eltville mit ihrer romantischen kurfürstlichen Burg und der verwinkelten Altstadt am Rheinufer verwandelt sich dann stets in ein atemberaubendes Blütenmeer mit rauschenden Farben und Düften. All das und noch viel mehr steht im Mittelpunkt der „Eltviller Rosentage“.

Wer die Blütenpracht in Eltville selber erleben möchte, der kann dies ganz bequem und umsteigefrei mit dem nostalgischen 1. Klasse-Sonderzug AKE-Rheingold. Der Zustieg in den Sonderzug ist am Hauptbahnhof in Düsseldorf (ab 8.34 Uhr) und Köln (ab 9.10 Uhr) möglich.

Die Reisenden nehmen auf fest reservierten Sitzplätzen wahlweise im nostalgischen Abteil- oder Großraumwagen Platz. Ein Großteil der mitgeführten Wagen stammt aus dem TEE Rheingold (TransEuropExpress), der zu Zeiten der Wirtschaftswunderära auf Europas Schienen unterwegs war.

Auf der Zugreise ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt, denn Köche bereiten in den mitgeführten Restaurantwagen frische Speisen zu. Ein besonderes Highlight auf jeder Reise ist der Aussichtswagen mit Glaskuppel, aus dem ein herrlicher Blick auf die Landschaft möglich ist.

Gegen Mittag wird die Stadt am Rhein erreicht. So vielfältig wie die Rosenpracht in den Gärten der Burg und am Rhein ist auch das bunte Festprogramm, das rund um die Königin der Blumen angeboten wird. Auf dem traditionellen Familienfest der Gewerbetreibenden erwarten die Reisenden Kunsthandwerk, Live-Programm, Themenführungen, Kinderprogramm und natürlich der Rosenmarkt. Spezialitäten, Speisen und leckere Köstlichkeiten rund um die Rose werden angeboten. Das reicht von Rosenölen, Rosencocktails und Parfüms über Gelees, Fachliteratur rund um die Rose bis hin zum „Eltviller Rosentörtchen“.

Die gesamte Altstadt verwandelt sich in einen riesigen Festplatz mit Tischen und Bänken zum Verweilen und Schlemmen.

Dazu treiben Straßenkünstler mit Musik, Jonglagen und Zauberkünsten lustigen Schabernack und an Verkaufsständen gibt es Vieles zum Staunen und Betrachten. Auf einer großen Festbühne in der Innenstadt gibt es Live-Musik-Acts und für die kleinen Gäste Theateraufführungen. Besonders begehrt ist auch der große Pflanzenmarkt im historischen Burghof und die passenden Kunstausstellungen in der Galerie im Burgturm.

Außerdem laden die Gästeführer und Stadtgärtner zu Führungen durch die Altstadt und die Rosenanlagen und stellen viele historische Rosenarten und -Raritäten vor.

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