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Wupperbeach wartet auf den Fußball-Sommer

Wupperbeach wartet auf den Fußball-Sommer

Die After-Work-Party war gut besucht. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die EM.

Wuppertal. Das Motto "After Work Party" war passend gewählt: Tatsächlich kam ein Großteil der Gäste, die sich am Mittwochabend am Wupperbeach einfanden, direkt von der Arbeit an den Strand. Männliche Besucher in Anzügen und weibliche in Kostümen bestimmten das Bild.

Unter ihnen wähnte Veranstalter Dennis Kessmeyer von NBK Live Marketing allerdings um kurz nach 20 Uhr auch schon die ersten Clubgänger: "Unsere Mittwochs-Party richtet sich auch an die Szenegänger, viele Gäste besuchen uns, bevor sie in die Clubs gehen." Dass die Gäste vergleichsweise warme Kleidung trugen, lag an den frischen Temperaturen am Abend.

Während sich die Besucher des Wupperbeach ihren Arbeitstag bei entspannter Musik und Cocktails zum Sonderpreis ausklingen ließen, zog Dennis Kessmeyer eine sehr positive Zwischenbilanz: "Wir konnten in den ersten fünf Tagen über Pfingsten schon mehr Gäste begrüßen als in der kompletten Vorjahres-Saison. Es läuft super."

Dabei steht der wirklich große Besucheransturm noch an: Zur Fußball-Europameisterschaft wird es am Wupperbeach Public-Viewing geben. Auf Leinwänden und Großbildfernsehern können die Besucher des Wupperbeach die Spiele der EM live verfolgen. Die Weltmeisterschaft vor zwei Jahren hat gezeigt, wie viele Menschen Interesse am gemeinsamen Mitfiebern mit der deutschen Nationalmannschaft haben.

Das haben auch die Veranstalter mitbekommen: Noch bis zum Eröffnungsspiel am Freitag, 6.Juni, wollen sie die Holzterrasse am Wupperbeach auf die dreifache Größe ausbauen, um dem erwarteten Ansturm an Besuchern Herr zu werden. Besonders bei Spielen mit deutscher Beteiligung erwartet man viele Besucher: "Dann werden bis zu 5000 Menschen hier zusammen feiern", schätzt Kessmeyer.

Neben dem Ausbau der Terrasse werden dafür auch Sondertheken und ein extra Grillstand eingerichtet. Kessmeyer: "Der Grill muss dann laufen wie sonst der Zapfhahn. Das werden wir sicherstellen."