Finanzierungsfragen: Noch kein Volldampf voraus für Pina Bausch Zentrum

Finanzierungsfragen : Noch kein Volldampf voraus für Pina Bausch Zentrum

Kulturdezernent Matthias Nocke kümmert sich um weitere Finanzierungs-Gespräche mit Land und Bund.

Im Dezember 2018 hat der Wuppertaler Rat den Durchführungsbeschluss gefasst, ein knappes halbes Jahr später befindet sich das Pina Bausch Zentrum (PBZ) nach wie vor im Gesprächsmodus. Oder, wie Kulturdezenernt Matthias Nocke (CDU) am Dienstag bei der Spielplan-Präsentation des Tanztheaters im Schauspielhaus sagte, „in der Konstruktionsphase“. Heißt: Die „Synchronisationsbemühungen“ zwischen Bund und Land, die das PBZ wesentlich fördern, und der Stadt sind noch nicht erfolgreich abgeschlossen. Man arbeite intensiv an einer Betriebs- und Gesellschaftsstruktur, die im Juli, spätestens aber September im Rat vorgelegt werden solle. Außerdem solle im Juni eine Ratskommission zum Pina Bausch Zentrum gebildet werden.

Dem noch immer ausstehenden Architekturwettbewerb für den Umbau des Schauspielhauses steht freilich noch die fehlende Genehmigung des „vorzeitigen Maßnahmenbeginns“ durch den Bund im Weg. Der wiederum verknüpft bislang den Wettbewerb an die Kostenabbildung durch die Stadt. Nocke vorsichtig: „Wir sind in intensiven Gesprächen und hoffen, dass wir im Herbst ‚Volldampf voraus’ sagen können.“ mws

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