Neuer Pfarrer für Heckinghausen

Neuer Pfarrer für Heckinghausen

Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde will Christian Höhne am 21. September ins Amt wählen.

Heckinghausen. Die Vereinigte Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen bekommt einen neuen Pfarrer. Der 1983 in Oberhausen geborene Christian Höhne soll nach dem Willen des Presbyteriums ab dem 1. Oktober die theologische Leitung der Gemeinde übernehmen.

Foto: Anna Schwartz

Das hat das Presbyterium der Gemeinde auf seiner Sitzung vom 1. Juli entschieden. Formell muss Höhne allerdings noch ins Amt gewählt werden: Das soll am Freitag, 21. September, bei einem Wahlgottesdienst geschehen, wie die Vorsitzende des Presbyteriums, Pastorin Hildegard von Baur, auf WZ-Anfrage mitteilte. Die Wahl gilt allerdings als Formsache.

Zudem muss auch noch die Evangelische Kirche im Rheinland der Personalie zustimmen. Die Gemeinde Heckinghausen hat derzeit knapp 2700 Mitglieder. Höhne ist momentan noch Pfarrer zur Probe in der Kirchengemeinde Moers-Hochstraß. Dort arbeitet er auf einer 50-prozentigen Teilstelle, zudem ist er als Seelsorger im Krankenhaus Bethanien in Moers tätig. Seine Anstellung dort endet im August.

Höhne folgt dem bisherigen Pfarrer Simon Schupetta nach, der in seiner zweijährigen Probezeit in eine neue Gemeinde gewechselt ist, erklärt Hildegard von Baur. Leider habe die Zusammenarbeit zwischen dem Pfarrer und der Gemeinde nicht so funktioniert wie erhofft, deshalb habe man sich wieder getrennt. Schupetta hatte die Heckinghauser Gemeinde im April verlassen, Pastorin von Baur vertritt ihn seitdem in seinen Aufgaben - unter anderem bei Gottesdiensten.

Zwei Bewerber hatten sich um die vakante Pfarrstelle in Heckinghausen beworben. Christian Höhne konnte das Presbyterium und die Gemeinde in einer Probepredigt, einer Katechese — also der Unterweisung im christlichen Glauben — und einem Gespräch von sich überzeugen.

Der Theologe hat in Marburg, Tübingen und Heidelberg studiert und dabei auch zwei Auslandssemester in Kenias Hauptstadt Nairobi absolviert. Sein Vikariat — also die praktische Ausbildung zum Pfarrer — erfolgte in der Kirchengemeinde Cochem in Rheinland-Pfalz.

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