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Neujahrsempfang der Evangelischen Kirche in Kaldenkirchen

Kaldenkirchen : Evangelische Kirche denkt über Fusion nach

Verschmelzung und die Bildung einer Gesamtkirchengemeinde sind Optionen.

. Wie sieht die Zukunft der evangelischen Kirche in Kaldenkirchen aus? Beim Neujahrsempfang im Jugendheim für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde Kaldenkirchen hieß Pfarrer Andreas Grefen die 62 Teilnehmer willkommen. Der Pfarrer dankte für die Mitarbeit und Unterstützung der Gemeinde.

Die Zusammenarbeit mit den in der Arbeitsgemeinschaft „An der Nette“ verbundenen Gemeinden Bracht-Breyell, Grefrath-Oedt und Lobberich-Hinsbeck werde sich in Zukunft weiter verstärken. So sei im August eine Klausurtagung der vier Presbyterien geplant, um Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. Beratend nehmen zwei Mitglieder des Zentrums „Kirche und Kirchenentwicklung“ teil.

Langfristig wird vermutlich
eine Pfarrstelle wegfallen

Als Modelle einer Kooperation der Gemeinden kämen eine Fusion oder die Bildung einer Gesamtkirchengemeinde (GK) in Betracht. Eine GK sei wie ein großes gemeinsames Dach, das zusätzlich über das Dach der vier Häuser der Nettegemeinden gespannt werde und ein gemeinsames Presbyterium für die großen Themen wie Finanzen, Personalplanung oder Bauprojekte habe.

Bezirkspresbyterien für lokale Entscheidungen bestehen daneben weiterhin, auch die Gemeindebüros. Noch gebe es für jede Gemeinde eine volle Pfarrstelle, doch dürfte diese Situation bei Stellenwechsel, Erkrankung oder Pensionierung künftig der Vergangenheit angehören. Langfristig würden für die vier Gemeinden wohl nur drei volle Pfarrstellen genehmigt werden.

Neues Presbyterium wird am 22. März ins Amt eingeführt

Beim Ausblick auf dieses Jahr ist der 22. März ein wichtiges Datum. An diesem Tag werde ein neues Presbyterium im Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Vier Personen scheiden aus, vier kommen neu hinzu. Das entspreche genau der nach der Kirchenordnung vorgesehenen Anzahl für die Gemeinde.

Hinzu kommt die Mitarbeiterpresbyterin. Daher entfalle eine Wahl, die neun Personen wurden vom Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Krefeld-Viersen für gewählt ­erklärt. Red

(RP)