Vereine diskutieren mit Stadtspitze und Verwaltung

Sportpolitik : Soziale Medien: Chance und Gefahr für Vereine

Beim 37. Neujahrsempfang des ASV  wurde kontrovers diskutiert.

Die Chancen und die Gefahren der Sozialen Netzwerke im Internet standen im Zentrum der Diskussion beim 37.Neujahrsempfang des ASV Wuppertal im Vereinsheim am Gelben Sprung. Katrin Prehn, die Leiterin der ASV-Jugendabteilung hatte das Thema, das für alle Vereine zunehmen wichtig wird, aufgearbeitet und konnte damit zu einer regen Diskussion unter dem erneut hochkarätigen Publikum anregen. Wie in den Jahren zuvor, waren dem Ruf des ASV und dessen Vorsitzendem Michael Lutz unter anderem Oberbürgermeister Andreas Mucke, die gesamte Spitze der Sportverwaltung, angeführt von Dezernent Matthias Nocke, Sparkassenchef Gunther Wölfges sowie mehrere Vorsitzende von Fachverbänden und Sportvereinen gefolgt.

Alle erkannten die Chancen des weltweiten Netzes, die in grenzenloser Informationsverbreitung und Werbung liegen, betonten aber auch, dass der eigene Internetauftritt koordiniert und geschützt werden muss, da es sonst sehr schnell zu rechtlichen Problemen kommen kann.

Oberbürgermeister Andreas Mucke hatte zuvor in seiner Rede dargelegt, was die Stadt für den Sport tue. Investitionen von 8,2 Millionen Euro in Sportplätze in den vergangenen zehn Jahren zählte er auf, wobei die Vereine einen Eigenanteil von drei Millionen Euro geleistet hätten. In diesem Jahr sollen mit den Sportanlagen an der Grundstraße, am Rott und der Vierfachturnhalle an der Nevigeser Straße gleich drei Großprojekte vorangetrieben werden.

Wie immer nutzte Michael Lutz den Neujahrsempfang auch, um eigene Sportler zu ehren. Als ASV-Sportler des Jahres wurde Masters-Schwimmer Tobias Hahn ausgezeichnet, der schon mehr als 1000 Einsätze für den ASV absolviert habe - von Verbands- bis hin zu Europameisterschaften. Ausgezeichnet für langjährige Verdienste wurden zudem Margot Seidel aus der Boule-Abteilung und Fußballer Christopher Krüger. Mannschaft des Jahres sind die Masters-Schwimmer. Frank Emde erhielt für „enormen ehrenamtlichen Einsatz für den Turnsport“ die Ehrennadel in Bronze des Rheinischen Turnerbunds. Überbracht wurde sie von der Vorsitzenden des Turnverbands Wuppertal Dorothee Hartmann. gh