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Terranova: Da geht noch einiges bei RWO

Terranova: Da geht noch einiges bei RWO

Fußball-Regionalliga: WSV-Gegner befindet sich im Aufwind.

Wuppertal. Bereits vor der Saison hatte unsere Zeitung in der Regionalliga-Vorschau Rot-Weiß Oberhausen als Mit-Favoriten auf die Meisterschaft erachtet, am vergangenen Dienstag untermauerte das Team von Trainer Mike Terranova diese These. Mit dem 1:0 über die starke Zweitvertretung von Borussia Dortmund landete der nächste WSV-Gegner (Samstag, 14 Uhr, Stadion am Zoo) den dritten Sieg in Folge und schob sich auf den zweiten Tabellen-Platz vor. „Diese Entwicklung ist natürlich sehr erfreulich. Und gegen ein Top-Team wie den BVB gewonnen zu haben, macht noch einmal extra Freude“, sagte Terranova.

Wer zu Saison-Beginn Zeuge des 0:2 bei Borussia Mönchengladbach II war, hätte diese Entwicklung nicht für möglich gehalten. Ohne Esprit, Ideen und Tormöglichkeiten irrten Terranovas Schützlinge Anfang August über den Rasen des Rheydter Grenzlandstadions. Terranova aber blieb ruhig. „Ich hatte in der Vorbereitung darauf hingewiesen, dass die Mannschaft eine gewisse Zeit zum Wachsen braucht, und sie hat dann ja auch wirklich viele dumme Gegentore bekommen, die man nur von einer Schulmannschaft her kennt“, sagte der 40-Jährige.

Das sieht nun deutlich anders aus, seit drei Spielen hat RWO kein Gegentor mehr kassiert. Die Abstimmung in der Abwehr um den früheren WSVer Felix Haas (29) klappt immer besser. Mit Robert Fleßers (30) zieht im Mittelfeld ein weiterer ehemaliger Wuppertaler die Fäden, und im Angriff wird der eigentlich als Torjäger geholte Patrick Schikowski auch als Vorbereiter immer auffälliger. So ließen sich zuletzt sogar die Ausfälle von Kapitän Patrick Bauder (Bänderdehnung), Philipp Gödde (Rückenprobleme) und Enes Topal (Rippenprellung) verkraften.

Der Einsatz des Trios ist auch beim WSV noch ungewiss, dennoch reist Terranova optimistisch in die einstige sportliche Heimat. „Der Sieg gegen den BVB wird den Jungs weiteren Aufwind geben. Wir fahren nach Wuppertal, um dort drei Punkte zu holen.“ Im Frühjahr will RWO erstmals Lizenzunterlagen für die dritte Liga einreichen. „Wir sind noch längst nicht am Ende unserer Entwicklung. Da geht noch einiges“, sagte Terranova.

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