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Rollhockey: RSC hält Portos Angriffswirbel nur eine Halbzeit stand

Rollhockey: RSC hält Portos Angriffswirbel nur eine Halbzeit stand

Cronenberger verlieren nach starkem Beginn noch mit 1:11 beim haushohen Favoriten.

Wuppertal. Im ersten Spiel der Europaliga beim FC Porto wollte der RSC Cronenberg die erwartete Niederlage in Grenzen halten. Doch die Löwen wurden vom portugiesischen Spitzenclub Halbzeit zwei regelrecht abgefertigt und mussten mit einer 1:11 (1:3)-Niederlage den Heimflug antreten.

Dabei hatte es für die Cronenberger zunächst ganz ordentlich ausgesehen. Der RSC hielt gut dagegen, ehe Reinaldo Ventura den FC Porto mit 1:0 in Führung brachte. Der Spanier Pedro Gil erhöhte schon bald auf 2:0, doch Luis Coelho schaffte Mitte der Halbzeit den Anschlusstreffer zum 2:1. Er verwandelte nach einer Vorlage von Andy Paczia per Volleyabnahme.

Auch als Goncalo Suissas den 3:1-Halbzeitstand erzielte, konnten die Löwen mit diesem Zwischenstand gut leben.

Das Unheil nahm nach dem Wechsel seinen Lauf. Zunächst vergab Lowie Boogers einen Penalty. Dann schlug der Torhunger der beiden Ausnahmespieler Reinaldo Ventura (2) und Pedro Gil (3) zu. Der RSC fühlte sich von den Entscheidungen des spanischen Schiedsrichterduos benachteiligt, protestierte, und danach lief nicht mehr viel zusammen. Der FC Porto markierte Treffer um Treffer und schickte die Löwen am Ende mit einer zweistelligen Niederlage heim.

RSC-Trainer Sven Steup war vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zufrieden. "Das war sensationell, wir waren auf Augenhöhe und haben leider die gut herausgespielten Tormöglichkeiten ausgelassen und drei Direkte und einen Penalty vergeben. Auf der ersten Halbzeit können wir aufbauen. Unsere Spiele, bei denen wir uns etwas ausrechnen können, beginnen im Dezember mit dem Heimspiel gegen Coutras."