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Volleyball-Bundesliga: Spitzenreiter Berlin als „Aufbaugegner“

Volleyball-Bundesliga: Spitzenreiter Berlin als „Aufbaugegner“

Am Samstag (20 Uhr) erwarten die Titans den SCC in der Rutenbeck.

Wuppertal. Für die A!B!C Titans Bergisch Land steht eines der leichtesten Heimspiele auf dem Programm. Samstag, 20 Uhr, kommt der ungeschlagene Spitzenreiter SCCBerlin in die Bayer-Halle, und die vom Abstieg bedrohten Titans können befreit aufspielen. Es ist ein ungleiches Duell, in dem die Wuppertaler krasser Außenseiter sind.

"Die Berliner schätze ich noch stärker ein als Unterhaching", sagt Titans-Manager Thorsten Westhoff, der von einem Aufbauspiel für seine Mannschaft spricht. "Klar, sind die Berliner Favorit, aber wenn wir gut unseren Rhythmus finden, können wir sie vielleicht ärgern", so Titans-Trainer Gergely Chowanski.

Sein Gegenüber ist den Wuppertalern bestens bekannt. Seit Saisonbeginn trainiert Mark Lebedew den SCC. Er war 2003 bis 2005 Trainer in Wuppertal, und Chowanski spielte sein erstes Jahr als Zuspieler unter dem Australier. "Bei ihm habe ich viel gelernt", sagt Chowanski.

Die Volleyballer aus der Bundeshauptstadt tanzen momentan auf mehreren Hochzeiten. Am Mittwochabend spielten sie im CEV-Pokal gegen das rumänische Spitzenteam Tomis Constanta und gewannen mit 3:0. Volle Konzentration legen die Titans aber auf die kommenden Wochen nach dem Berlin-Spiel, die Richtung weisend werden.

Nach dem DVV-Pokal-Achtelfinale am 28. November - die Titans spielen beim Zweitligisten Volley Team Kiel - stehen die schweren Bundesligapartien gegen Bühl, Moers und Königs Wusterhausen auf dem Programm. Chowanski hofft auf ein oder zwei Erfolge.

"Wir müssen weiter an unseren kleinen Baustellen arbeiten", sagt er. Damit meint der Coach zum Beispiel das Verwerten von "Danke-Bällen" (einfache, vom Gegner über das Netz gespielte Bälle). In dieser Woche wurden vermehrt Spielsituationen trainiert. "In Wettkampfsituationen soll Druck aufgebaut werden", erklärt Chowanski das Konzept.