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Alternativen aus der zweiten Reihe

Kommentar : Spiel des Jahres ohne Zuschauer

Wuppertaler SV gegen den MSV Duisburg - was für eine Partie, zumal es am Mittwoch nicht um ein Freundschaftsspiel geht. Natürlich wird allen Wuppertaler Fußballfans umso schmerzhafter bewusst, dass auch dieser Saisonhöhepunkt ohne Zuschauer vonstatten gehen muss.

Doch vielleicht nimmt der David, der der Regionalligist WSV ist, gegen den Goliath - Drittligist Duisburg - ja die Rückendeckung der Wuppertaler mit, die sich seit Jahren nach genau solchen Paarungen sehnen. Vor zwei Jahren im Verbandspokalfinale hatte man Drittligist Uerdingen in arge Bedrängnis gebracht und am Ende nur mit Pech 1:2 verloren. Der MSV ist wohl noch ein größeres Kaliber, doch mit ähnlichem Einsatz, Mut und Entschlossenheit wie am Samstag in Wiedenbrück muss der WSV nicht chancenlos sein. Sportlich gute Nachrichten sind weiter vonnöten, auch wenn mit Peter Neururer im Vorstand ein Zeichen gesetzt wurde, das Beachtung findet. „Peter der Große“ muss nun zeigen, was er für den WSV bewegen kann. Eine Pokalüberraschung würde sicher zu den Dingen gehören, die die Sache auch für ihn etwas leichter machen. Und die Vorfreude der Fans steigern, hoffentlich bald wieder ins Stadion zu dürfen. Daumendrücken! Die Mannschaft hat es sich verdient.