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Krater, Manegen und Geldnot

Krater, Manegen und Geldnot

Die Stadt widerspricht dem Eindruck, dass sich am Carnaper Platz nichts tut. Zuständig für die Kraterlandschaft ist mittlerweile die Stadtkämmerei.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Kirmes- und Zirkusbesucher haben ebenso schon ihre leidigen Erfahrungen mit dem Carnaper Platz gemacht wie viele Autofahrer und Besucher der Stadtwerke, die dort Tag für Tag ihre Wagen abstellen: Die Stellfläche vor den WSW-Gebäuden an der Bromberger Straße ist seit Jahren eine Kraterlandschaft, die bei schlechtem Wetter regelmäßig ein Ensemble unfreiwilliger Regenbecken beherbergt. Ärgerlich für Fahrzeugbesitzer, die Gefahr laufen, in den tiefen Löchern ihre Wagen zu beschädigen, und müßig für die Schausteller, die beim Aufbau einer Kirmes oder einer Zirkusmanege mit den Unebenheiten kämpfen.

Zuständig für den Carnaper Platz, das erklärte die Stadtverwaltung gestern gegenüber unserer Zeitung, ist mittlerweile die Kämmerei, da es sich um ein unbebautes Grundstück der Stadt Wuppertal handelt. Sehr wohl habe man damit begonnen, zumindest an der Entwässerung des Platzes zu arbeiten und bereits mehr als 500000 Euro investiert.

"Ein Problem besteht darin, dass wir den Platz nicht einfach mit einer Asphaltabdeckung versehen können", sagt Kämmereileiter Alfred Lobers. Etwa beim Aufbau eines Zirkuszeltes müsse man die Konstruktion mit dem Untergrund verankern können - gefragt sei also "eine intelligente Lösung" für den Carnaper Platz.