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Die Wuppertaler Grabanlage mit südländischem Flair ist eröffnet

Bestattungen : Die Grabanlage mit südländischem Flair ist eröffnet

In der Gemeinschaftsgrabanlage werden auf einer Fläche von 612 Quadratmetern mehrere unterschiedliche Grabarten angeboten: neun pflegefreie Sargwahlgräber, 72 Urnenwahlgräber und Plätze für Urnen in 133 Doppelkammern in drei Außenkolumbarien.

Ein Stück Toskana mitten in Cronenberg: Eine Allee mit säulenförmigen Bäumen, mit Lavendel und Thymian bepflanzte Flächen und Sitzgelegenheiten aus Stein - die neue Grabanlage auf dem evangelischen Friedhof Solinger Straße soll südländisches Flair vermitteln. Und mit der aufwändigen Gestaltung zum Verweilen und Gedenken einladen.

In der Gemeinschaftsgrabanlage werden auf einer Fläche von 612 Quadratmetern mehrere unterschiedliche Grabarten angeboten: neun pflegefreie Sargwahlgräber, 72 Urnenwahlgräber und Plätze für Urnen in 133 Doppelkammern in drei Außenkolumbarien.

Die Idee für die Anlage entstand bereits 2016 auf Anregung des mittlerweile pensionierten stellvertretenden Geschäftsführers des Friedhofsverbandes Herrn Detlef Westphal.

Das Besondere an der Anlage ist nicht nur ihr südländischer Flair: Außerdem wird eine Brücke zur Cronenberger Geschichte geschlagen. Denn zwölf historische Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert, welche vom alten reformierten Friedhof stammen und aufwendig aufgearbeitet wurden, finden im neu gestalteten Areal einen würdigen Platz. Die Grabmäler stammen ursprünglich von Pastoren sowie Cronenberger Unternehmerfamilien.

Unterstützt wurde die Auswahl der Grabmäler vom Cronenberger Heimat- und Bürgerverein (CHBV). Um die Symbolik und die Geschichte der einzelnen Grabsteine zu erläutern, werden vom Bürgerverein noch Informationstafeln mit Erläuterungen aufgestellt.

Die Bauarbeiten hatten im September 2019 begonnen, Planung und Durchführung kosteten laut Friedhofsverband eine sechsstellige Summe.