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Oberpfarrer Schelauske: Seine Predigten sind unvergessen

Oberpfarrer Schelauske: Seine Predigten sind unvergessen

Msgr. Schelauske nach langer Krankheit verstorben.

Neuss. Die Totenglocke am Quirinusmünster verkündete am Donnerstag gegen 17 Uhr den Tod des langjährigen Oberpfarrers an St. Quirin, Msgr. Hans Dieter Schelauske, nach langer schwerer Krankheit. Er wurde 76 Jahre alt.

Der Theologe war 27 Jahre an St. Quirin als Oberpfarrer tätig, er ging Ende 2006 in den Ruhestand. Im Frühjahr dieses Jahres blickte er auf 50 Jahre Priesterdienst zurück. „Gerne hätte ich mit meinem Vorgänger dessen goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Doch er konnte das Krankenbett nicht mehr verlassen“, sagte Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann. Die letzten Jahre hatte Hans Dieter Schelauske in St. Hubertus in Reuschenberg verbracht.

Während seiner Tätigkeit an St. Quirin wurde das Münster von Grund auf saniert. Die Kirchengemeinde sei ihrem verstorbenen Hirten dafür und für sein Eintreten für die katholischen Überzeugungen dankbar, sagte Pfarrer Assmann: „Die wortgewaltigen Predigten sind bis heute unvergessen.“

Der verstorbene Priester war Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Prior der Komturei St. Maximilian, Düsseldorf.

Die Exequien wird Weihbischof Dominikus Schwaderlapp mit vielen Priestern und Gläubigen in St. Quirin feiern. Dazu wird der Sarg in „seinem Münster“ aufgebahrt sein, wie es Wunsch des Verstorbenen war. Auch das Quirinuslied wird noch einmal erklingen. „Auf die Fürsprache des Stadtpatrons hat Dr. Schelauske immer vertraut“, sagte Msgr. Guido Assmann Donnerstag. Beigesetzt wird der Verstorbene in der Priestergrabstätte auf dem Hauptfriedhof. Red