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Dreibesentag: Kaarster putzen ihre Stadt

Dreibesentag: Kaarster putzen ihre Stadt

1500 Kaarster jeden Alters werden ihre Stadt am 24. März beim Dreibesentag säubern.

Kaarst. Der Countdown für den 13. Kaarster Dreibesentag läuft. Am 24. März soll das Stadtbild auf Vordermann gebracht werden. Die vom Kaarster Schützen Peter Becker ins Leben gerufene Stadtsäuberungsaktion hat ihren festen Platz im Jahreslauf der Schützen und bei großen Teilen der Bevölkerung. Gern packen die Bürger mit an, wenn es heißt, den Müll von den Straßen und Plätzen zu entfernen. Allein von den Schützen sind in jedem der fünf Kaarster Ortsteile gut 100 Personen im Einsatz.

Die Zahl der schon jetzt fest zugesagten Helfer konnte gesteigert werden: über 1500 Kaarster wollen die Ärmel hochkrempeln und aufräumen. Besonders stark engagieren sich die Kaarster Schulen. So sammeln wie in den Vorjahren die Grundschulen und Kindergärten bereits am Freitag vor ihren Türen. Schüler aus allen Klassen der Realschule an der Halestraße opfern Zeit ihres freien Samstages um mitzumachen.

Die Holzbüttger Sebastianusschule für lernbehinderte Kinder sendet 10 Schüler zum Säubern aus. „Die Kleinen lernen schon ganz früh, dass sie selbst mitverantwortlich sein können, und freuen sich hinterher über ihre eigene geleistete Arbeit“, sagt Becker. Der Kaarster Bürgermeister Franz-Josef Moormann legt nicht nur persönlich Hand an, sondern lädt die ehrenamtlichen Helfer anschließend zum Eintopfessen in den Bauhof und Johnens Tenne ein.

Gestartet wird der diesjährige Dreibesentag um 10 Uhr. In Kaarst treffen sich die Sammler am Kirchplatz St. Martinus, in Büttgen auf dem Schulhof der Pampusschule, in Holzbüttgen auf dem Marienplatz, in Driesch auf dem Kirmesplatz und in Vorst am Pfarrzentrum. Dort erhalten die Helfer Arbeitshandschuhe und Müllsäcke und werden in Gruppen aufgeteilt.

Die gefüllten Säcke werden von den Mitarbeitern des Bauhofes eingesammelt und in einem bereitstehenden Container entsorgt. „Wir bitte unsere Helfer, uns telefonisch über abgestellte Müllsäcke zu informieren, dafür haben wir in jedem Ortsteil einen Ansprechpartner vorgesehen“, sagt Becker.