Aktuelle Fallzahlen im Kreis Viersen : Corona-Mutation auch im Kreis

Die als besonders ansteckend geltende Corona-Variante ist im Kreis Viersen nachgewiesen. Das Robert-Koch-Institut hat nach der Prüfung von Labor-Material bestätigt, dass Anfang Dezember ein 58-jähriger Mann aus Viersen an der britischen Variante des Corona-Virus erkrankt ist. Er sei bereits wieder genesen.

Ein 58-jähriger  Mann aus Viersen soll Anfang Dezember an der britischen Variante des Corona-Virus VUI-202012/01 erkrankt sein. Das hat das Robert-Koch-Institut (RKI) nach der Überprüfung von Stichproben aus Laboren am Dienstag dem Kreis mitgeteilt. Diese Variante soll erheblich ansteckender sein als die bisher bekannte und weltweit bekämpfte. Der Viersener habe sich bei einem Kollegen aus Tschechien angesteckt, heißt es. Er ist wieder genesen.

Die tagesaktuellen Zahlen belegen für den Kreis keine Kehrtwende. Drei weitere Menschen sind an der Corona-Krankheit gestorben: Zwei Seniorinnen, 79 und 82 Jahre, sowie ein Senior, 80 Jahre.

82 neue Infektionen schlagen für die Statistik des 29. Dezember zu Buche. 1114 Personen gelten zurzeit kreisweit als infiziert. Dazu zählen Fälle in der Justizvollzugsanstalt  I in Anrath: 22 positive Befunde, 18 Insassen und vier Mitarbeiter (S. 27). 

Kreisweit befinden sich 875 Kontaktpersonen in Quarantäne.  99 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt, elf von ihnen auf Intensivstationen. Neun werden beatmet.  Im St. Peter Stift in Kempen ist die Zahl der positiv getesten Bewohner auf 16 gestiegen, im Theresienheim in Viersen sind es aktuell 61 Bewohner (plus 4) und 35 Mitarbeiter (plus 2). Die Zahlen der aktuell positiven Corona-Fälle: 390 in Viersen, 168 in Kempen, 164 in Nettetal, 136 in Willich, 102 in Tönisvorst, 47 in Grefrath, 42 in Schwalmtal, 40 in Brüggen und 25 in Niederkrüchten.

Die Impfungen im Kreis Viersen gehen weiter. Mobile Teams fuhren am Dienstag Seniorenreinrichtungen in Anrath, Tönisvorst und Willich an (S. 27).