Auf dem Marktplatz in Willich wurde eine große Tafel installiert

Umbau des Willicher Marktes auf der Zielgeraden : Zwei-Tonnen-Tafel aus drei Teilen

Nachdem in der vergangenen Woche neue Bäume auf dem Marktplatz gepflanzt wurden, werden nun nach und nach die „Möbel“ aufgestellt.

Der Umbau des Willicher Marktplatzes geht mit großen Schritten voran. Nachdem vor wenigen Tagen Bäume gepflanzt worden waren und das Wasserfontänen-Feld getestet worden war, wurde am Dienstag die lange, rund zwei Tonnen schwere Tafel vor der Pfarrkirche installiert, die von massiven Stühlen umgeben ist. Die restlichen Einbauten, wie beispielsweise eine Sitzgruppe und die Skulptur „Ungeduld“ (sie wird vor dem Optiker ihren Platz finden), werden nun nach und nach aufgestellt, wenn die Fundamente fertig sind, sagt Iveta Andres von der Stadt Willich, die den Umbau begleitet. „Ich hoffe, dass wir in drei Wochen weitgehend fertig sind“,
sagt sie.

Bis zur großen Marktplatz-Eröffnung am Samstag, 25. Mai, und besser noch eine Woche vorher zum Frühlingsfest des Werberings sollte der Platz also in neuem Glanz erstrahlen, auch wenn vor allem am Wochenende immer wieder von Nachtschwärmern Baustellen-Absperrungen umgeworfen werden oder auf dem Platz fahrende Lieferfahrzeuge gerade angelegte Rinnen zerstören. Neben den Düsen für das Fontänenfeld schlummern auch Lichtstrahler im Boden, die die Bäume und die „Ungeduld“ beleuchten. Auch das Fundament für den großen Schützenbaum ist gegossen. „Die Schützen werden den Baum setzen, sobald sie mit einem Kran das Pflaster befahren können“, sagt Iveta Andres.

Das Wasserfontänen-Feld ist auch schon fertig. Foto: Marc Schütz

Acht Gleditschien (drei als Baumgruppe, vier in einer Reihe gegenüber der Kirche und eine an der Einmündung in die Bahnstraße), zwei Goldrobinien am Eingang zum Markt an der Ecke Peterstraße/Kreuzstraße und eine Eiche ergänzen nun die verbliebene Eiche vor dem Haus Markt 13 und sollen – wenn sie demnächst Blätter tragen – jene Kritiker gnädig stimmen, die den gefällten Kugelahorn-Bäumen nachtrauern, die einst vor St. Katharina standen.

Elf neue Bäume wurden auf dem Marktplatz gepflanzt. Foto: Marc Schütz

Die Pflasterarbeiten befinden
sich auf der Zielgeraden

Diese massiven Stühle aus Stahl und Holz werden um die Tafel gruppiert. Foto: Marc Schütz

Auch die Pflasterarbeiten mit dem portugiesischen Granit sind inzwischen recht weit vorangeschritten, sie befinden sich aus Richtung „Eishimmel“ in Richtung Kreuz-/Hülsdonkstraße auf der Zielgeraden. Die Steine werden auf einem speziellen Schienensystem verlegt, und dieses läuft in diesem Bereich in eine andere Richtung, um widerstandsfähiger gegen den Lieferverkehr zu sein, erklärt Iveta Andres, wieso die Arbeiten dort etwas länger
dauern.
Am Ende erfolgt dann noch die Abnahme der Arbeiten, und verschiedene Bereiche, in denen beispielsweise frisch verlegte Pflastersteine beschädigt wurden, werden noch nachgearbeitet. msc

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