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Lobberich: Ein Tag für schwerst Erkrankte

Lobberich: Ein Tag für schwerst Erkrankte

Bei Vorträgen gibt es Informationen für Betroffene und ihre Angehörigen.

Lobberich. Pflegeheime und -dienste, Bestattungsunternehmen, Selbsthilfegruppen und andere lokale Einrichtungen stellen sich beim Palliativ- und Hospiz-Tag im Rathaus, Doerkesplatz 11, vor. Den veranstaltet die Palliativstation des Krankenhauses am Samstag von 11 bis 16 Uhr.

Zum Angebot gehören 20 Informations-Stände und eine Vortragsreihe. Die startet um 12 Uhr mit dem Thema „Arbeiten auf der Palliativstation“. Es referiert Elsbeth Steinfort, ärztliche Leiterin der Palliativabteilung in Nettetal. Michael Pauw, Chefarzt der Inneren Medizin, informiert um 12.30 Uhr über die Palliativmedizin aus onkologischer und gastroenterologischer Sicht. Um 15 Uhr hält Doris Zingsheim vom Sozialdienst den letzten Vortrag des Tages. Thema: Pflegende Angehörige im Blick. Außerdem wird um 13.30 Uhr von Seelsorgerin Patricia Meyer eine Meditation angeboten. Auch Aromatherapie und Akupressur werden vorgestellt.

„Ziel des Palliativ-Tages ist es, den Besuchern das sensible Thema näher zu bringen und ihnen vor allem Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, um Schwerstkranke zu unterstützen“, sagt Elsbeth Steinfort.

In Lobberich gibt es das Palliativ-Team seit 2004 und die Station seit 2007. Zurzeit stehen den Patienten mit einer begrenzten Lebenserwartung fünf Einzelzimmer zur Verfügung. sj