Drei Fragen an Liv Heigl, Wickie-Darstellerin

Wie heldenhaft ist Wickie?

Liv Heigl: Wickie ist vor allem clever. Mutig ist er immer dann, wenn er eine wirklich gute Idee hat, er weiß sich und seine Kräfte wirklich gut einzuschätzen. Und manchmal ist er eben auch ein kleiner Schisser. Aber Dank seiner Cleverness kommt er immer gut zurecht.

Heigl: Ich bin im täglichen Leben kein übermäßig mutiger Mensch. Dass ich mal einen Tandem-Fallschirm-Sprung gemacht habe, war das Wildeste. Die Idee dazu hatte ich auf einer Motorradfahrt mit einem Kumpel. Der Sprung war heftig, aber auch richtig schön.

Für die Proben zu Wickie habe ich mir deshalb erstmal Bewegungen aus der Zeichentrickserie angesehen und versucht, sie zu adaptieren. Auch die Stimme ist prägnant, den "Vater!"-Ruf hat wohl jeder im Ohr. Die größte Herausforderung ist: dieses Kind geht nie, es rennt und spurtet immer. Also habe ich viele Fitnessübungen gemacht.

Heigl: Wer hat als kleines Mädchen nicht mal davon geträumt, für einen Tag ein Junge zu sein? Wild rumzutoben und über Felder zu rennen. Aber dann bin ich doch wieder gerne eine Frau. Sobald ich das Wickie-Kostüm inklusive der Schuhe anhabe, habe ich einen anderen Gang. So tauche ich automatisch in die Rolle ein.

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