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Vogelshow: Väter, Kinder und die Greifvögel

Vogelshow: Väter, Kinder und die Greifvögel

Auf Einladung der evangelischen Kirche Hochdahl war ein Falkner in Hochdahl zu Gast. Er begeisterte Jung und Alt.

Erkrath. Neugierig richten sich die Augen der Kinder auf den Greifvogel, den Falkner Franz Schnurbusch aus seiner Box herausholt. „Der ist aber riesig“, hört man die Kinder staunen. An den Fängen des Habichts namens „Mr. Harris“ ist eine Schnur befestigt. Er kann nur so weit fliegen, wie der Falkner es mit der Schnur zulässt.

Die Krallen des Greifvogels sind scharf, und die Kinder müssen einen speziellen Schutzhandschuh tragen, bevor „Mr. Harris“ auf ihrem Arm landen darf.

Der Besuch des Falkners und seiner drei Greifvögel ist der Höhepunkt des 29. Väter-Kinder-Morgens der evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl. Nach einem ausgiebigen Frühstück gibt es Spiele zum Kennenlernen und Toben. Doch die Hauptattraktion ist zweifelsohne der Besuch des Falkners. „Die Aktion für Väter und Kinder ist schon eine Besonderheit, aber mit dem Besuch des Falkners hat sich die Gemeinde etwas Außergewöhnliches einfallen lassen“, sagt einer der Väter, Holger Hoffmann.

Der Workshop mit Habicht „Mr. Harris“, Falke „Tussnelda“ und Steinadler „Patia“ findet im Garten des Gemeindehauses Sandheide statt. Jedes Kind darf den Habicht einmal auf den Arm fliegen lassen.

„Ich konnte dem Vogel in die Augen sehen, als er auf meinem Arm saß“, schwärmt Mathias Muthmann (13) und ist begeistert: „Er war leichter, als ich dachte.“ Seine Schwester Franziska (6) ist skeptischer und zögert kurz, bevor sie das Gefieder von „Mr. Harris“ streichelt. „Der Adler gefällt mir besser“, sagt sie dann entschieden. Dieser ist jedoch mit seinen beinahe sechs Kilogramm Gewicht zu schwer für die Kinder.

Deshalb lässt Franz Schnurbusch den Steinadler seine Flugkünste vorführen, die auch die Erwachsenen beeindrucken: Bei bei einer Flügelspannweite von 2,30 Metern spüren die Zuschauer jeden Flügelschlag.

Jan Löttgen vom Organisationsteam ist vom guten Zuspruch begeistert: „Wir veranstalten den Väter-Kinder-Morgen seit 14 Jahren und lassen uns jedes Mal neue Workshops einfallen. Es freut uns sehr, dass der Falkner so gut ankam.“