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Starkregen-Bilanz der Feuerwehr Krefeld: 670 Einsätze und viel Hilfe aus Wuppertal, Duisburg und Co.

Unwetter : Starkregen-Bilanz der Feuerwehr in Krefeld: 670 Einsätze und viel Hilfe aus Wuppertal, Duisburg und Co.

Ein Starkregen, wie in Krefeld lange nicht erlebte: Die Feuerwehr zieht Bilanz - und dankt für das Verständnis der Bürger, die lange auf Hilfe warten mussten. Einige Schäden müssen aber noch behoben werden.

Die letzten Unwettereinsätze für die Feuerwehr sind nach dem heftigen Starkregen in Krefeld beendet worden. Das teilten die Einsatzkräfte am Donnerstag mit. Insgesamt seien 670 Einsätze registriert worden, die Feuerwehr wurde an 565 Stellen im Stadtgebiet tätig. Bei den übrigen Vorfällen halfen sich laut den Angaben Eigentümer selbst oder das Wasser war von alleine wieder abgeflossen. Kostenpflichtiger Inhalt Das Unwetter mit Starkregen hatte für Hunderte vollgelaufene Keller und überflutete Straßen in Krefeld gesorgt. Fahrzeuge steckten in überfluteten Unterführungen fest, ein Gymnasium musste den Unterricht ausfallen lassen.

Nach einem Dauereinsatz in der Nacht wurden erschöpfte Einsatzkräfte der Feuerwehr durch eine Bereitschaft aus Wuppertal, Remscheid und Solingen abgelöst, am Mittwochnachmittag gab es weitere Unterstützung aus Duisburg, den Kreisen Wesel und Kleve. Insgesamt seien circa 600 Einsatzkräfte nötig gewesen, um das Unwetter zu bewältigen, teilte die Feuerwehr mit.

Und weiter: „Die Feuerwehr in Krefeld möchte sich auch auf diesem Wege bei allen in Krefeld tätigen Organisationen für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Der Dank geht auch an die Krefelder Bürger, die geduldig auf die Hilfe gewartet haben. Auch für die Feuerwehr ist es nicht schön, jemanden in Not so lange warten zu lassen, aber in diesen extremen Lagen ist es einfach nicht anders möglich, als zu priorisieren und denen zuerst zu helfen, die am meisten bedroht sind.“

70 Gebäude der Stadt Krefeld betroffen, eine Schule kann öffnen

Die Beseitigung der Schäden bei städtischen Anlagen und Gebäuden geht voran, teilte die Stadt mit. Alle  Krefelder Sportanlagen seien wieder nutzbar. Auch der Standort Alte Flur der Bodelschwinghschule könne für den letzten Schultag vor den Sommerferien öffnen.

„Insgesamt 70 Gebäude der Stadt waren in kleinerem oder größerem Maße von dem Starkregenereignis betroffen“, hieß es. Die Schäden würden noch erfasst, die Behebung laufe vielerorts an.

(red)