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Glücklich- und Zufriedensein im Arbeitsleben

Glücklich- und Zufriedensein im Arbeitsleben

Die neue Auflage des Projekts „Glück in Krefeld“ hat die Wirtschaft im Fokus.

Krefeld. Glücksforscher wissen es schon länger: Glückliche Menschen sind kreativer, produktiver und gesünder, sie lösen Probleme besser, lernen schneller und leben sogar länger. Mit der Frage, welchen Stellenwert Glück und Zufriedenheit im Arbeitsleben des Einzelnen und der Gesellschaft einnimmt, beschäftigen sich Studien weltweit. Sylvia Paschold geht es eine Nummer kleiner an.

Die Grafik-Designerin interessiert sich erst einmal für das „Glück in Krefeld“. Sie will wissen, was die Menschen in ihrer Heimatstadt glücklich macht. Dass Glück und glücklich sein für jeden Menschen etwas anderes bedeutet, zeigte Sylvia Paschold bereits im März 2016 mit einer Ausstellung im Mies- van-der-Rohe-Businesspark. 25 Krefelder im Alter von acht bis 92 Jahren erzählten damals ihre ganz persönliche Glücksgeschichte. Der Termin kam nicht von ungefähr: Der 20. März ist der „Internationale Tag des Glücks“. In diesem Jahr war er Anlass, die Plakat-Ausstellung noch einmal einem größeren Publikum über einen längeren Zeitraum in der Filiale der Sparkasse Krefeld am Ostwall zu präsentieren.

Für den 20. März 2018 hegt die Glücksexpertin große Pläne. Noch ist nicht alles spruchreif und vieles in der Planung. Aber so viel sei verraten: Es geht dieses Mal um Lebensglück und Erfolg in der Arbeitswelt. „Unter den richtigen Bedingungen kann Arbeit ein erheblicher Glücksfaktor sein“, sagt Projektpartner Murat Makta. Der studierte Jurist ist Unternehmensberater und Experte für digitale Kommunikation. „Arbeitsplatzsicherheit gehört dazu“, zählt er als Beispiel auf, „eine interessante Tätigkeit, ein vertrauensvolles Betriebsklima, aber auch Respekt und Anerkennung.“

15 Firmen, vom Existenzgründer über den Mittelstand bis hin zur Industrie, folgen den Visionen des Glücksduos und zeigen nachvollziehbare und nachhaltige Wege zum Glück. Denn: Wer unglücklich ist, muss sich damit nicht abfinden. Glücklich sein kann man lernen.

Ob Firmeninhaber, Arbeitnehmer oder Azubi, sie alle berichten aus ihrer Sicht und sind Beispiele für ein gelungenes, sinnerfülltes und schließlich glückliches Leben im Beruf. „Diese Menschen geben Impulse und machen Mut, neue Wege zu gehen. Sie sind die Leuchttürme für eine zukunftsorientierte Firmenkultur“, sagt Sylvia Paschold.

Wer nun wissen will, wie er sein eigenes Lebensglück und Erfolg in der Arbeitswelt findet, muss sich noch ein wenig gedulden. Der nächste „Tag des Glücks“ bringt es 2018 ans Tageslicht. Geplant ist eine große Ausstellung an zentraler Stelle. Murat Makta: „Es wird Porträts und Textplakate geben, eine multimediale Cross-over Anwendung und ein informatives Rahmenprogramm mit Vorträgen zum Thema Glück in der Wirtschaft.“