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Düsseldorf dreht wieder am Rad

Düsseldorf dreht wieder am Rad

Seit fünf Jahren träumt die Stadt von einem Aussichtsrad wie in London. Das Problem ist der Standort.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Mit popeligen Riesenrädern geben sich Top-Städte nicht mehr ab. Seit 1999 gibt es das London Eye, ein 135 Meter hohes Riesenrad. Berlin hat vor fünf Wochen den ersten Spatenstich für ein wahres Monsterrad gelegt: 185 Meter hoch soll das Rad am Zoo werden - so hoch sitzt man im Restaurant des Rheinturms. Kosten: 120 Millionen Euro, privat finanziert.

"Eine schöne Geschichte", sagt Oberbürgermeister Erwin, der gerne "diese Attraktion in der Stadt hätte." Haken: "Wir haben zu wenig Platz. Vielleicht geht’s beim ehemaligen Derendorfer Güterbahnhof." Erwin ist aber für andere Vorschläge offen.

Schmelter würde einen neuen Anlauf wagen. 130 Meter hoch sollte das Rad schon sein, findet er. Finanziert durch eine Investorengruppe.

Den Standort Messe schließt Erwin wegen des nahen Flughafens aus, ein Dauerrad in Oberkassel wegen der kämpferischen Deichwächter. Also: abwarten und nicht Rad, sondern Däumchen drehen. Übrigens: Ein Monsterrad wie Berlin bekommen auch Singapur und Hongkong. Bei Ravenna (Italien) steht ein 99 Meter-Rad.