Freizeit: Acht Tipps für die Schmuckpunkte in Düsseldorf

Freizeit : Acht Tipps für die Schmuckpunkte in Düsseldorf

Am Wochenende öffnen die Düsseldorfer Schmuckmacher zum 9. Mal ihre Türen und stellen ihre Arbeit vor.

Düsseldorf. Wenn vor Düsseldorfer Schmuckläden grüne Fahnen gehisst werden, dann finden in der Landeshauptstadt die „Schmuckpunkte“ statt. Bereits zum neunten Mal laden verschiedene Schmuckmacher an zwei Wochenenden (15./16. September und 22./23. September) in ihre Ateliers und Werkstätte ein, um Besucher zum einen ihre Arbeiten zu präsentieren und zum anderen ihr Handwerk näher zu bringen.

Während am kommenden Wochenende die Ateliers im Norden ihre Türen öffnen, folgt eine Woche später der Düsseldorfer Süden. Um einen kleinen Überblick zu liefern, stellt unsere Redaktion zusammen mit Anke Plöger (Galerie Steinreich) vom Organisationsteam ein paar Orte vor und erklären, was die Besucher dort erwartet.

1. Atelier „Hinter Indien“, Düsselthaler Str. 1a. Den Namen verdankt das Atelier der Tatsache, dass es sich in einem Hinterhof hinter einem indischen Restaurant befindet. Das Besondere: Neben Edelmetall wird hier auch mit einen 3D-Drucker gearbeitet. „Die Schmückstücke bestehen dann aus Kunststoff und haben dadurch eine ganz andere Habtik und Optik. Sie sind rauer und matter“, erklärt Plöger.

2.Atelier von Astrid Klingen, Barbarastraße 12. Vergangenes Jahr ist die gelernte Goldschmiedin Astrid Klingen von Heerdt nach Derendorf gezogen. Ihre Spezialität sind unter anderem sogenannte Spielringe. Der Clou: Diese Ringe verfügen über verschiedene Aufsätze, die es erlauben, das Schmuckstück immer wieder individuell umzugestalten.

3. Schmuck-Objekt, Pempelforter Straße 22. Patrick Moroder ist Goldschmiedemeister der sein Handwerk mit künstlerischen Elementen verbindet. „Er arbeitet mit den verschiedensten Materialien. Dazu gehören auch Holz und Leder“, erläutert Plöger. So entstehen ganz individuelle Designs, die wie kleine Kunstwerke den Körper schmücken.

4. Atelier von Vivien Reig-Atmer, Parkstraße 21. In Pempelfort stellt die gelernte Goldschmiedin ihren Schmuck in ihren eigenen vier Wänden her. „Das ist ein ganz besonderes Ambiente“, sagt Plöger. In der integrierten Werkstatt entstehen so die verschiedensten und farbenfrohsten Schmuckstücke — angefangen bei Ringen bis hin zu Halsketten mit auffallend großen Steinen.

5. Atelier von Susanne Meyer, Hoffeldstraße 7. In dem kleinen Atelier von Susanne Meyer in Flingern haben die Besucher die Möglichkeit, ganz besondere Ringe zu entdecken. „Diese bestehen aus zwei Teilen und werden nacheinander auf den Finger gesteckt“, erläutert Plöger. Der Vorteil: Man kann mehrere Teile aus verschiedensten Elementen - etwa Gold und Silber - miteinander kombinieren und so immer wieder einen anderen Ring kreieren.

6. Atelier „Ring und Rabe“, Bilker Allee 178. Schon mal Schmuck aus alten Fahrradschläuchen gesehen? Wenn nicht, empfiehlt sich ein Besuch in dem Atelier „Ring und Rabe“ an der Bilker Allee in Friedrichstadt. Dort stellt unter anderem Anna Hubermann ihre Arbeiten (zum Beispiel Armschmuck und Halskette) mit dem Titel „Fietsen“ (niederländisch für Fahrrad fahren) vor.

7. Galerie Steinreich, Neusser Straße 125. In der Galerie Steinreich präsentiert Michael Berger sogenannte kinetische Schmuckstücke. „Das sind hauptsächlich Ringe, deren Aufsätze sich die ganze Zeit bewegen“, erläutert Plöger. Ein echter Hingucker. „Wenn Leute diese Ringe zum ersten Mal sehen, staunen sie und fragen sich immer: Wie geht das?“ Gefertigt werden die Ringe aus Gold- oder Edelstahl.

8. Donsbach Design, Lierenfelder Straße 39. In den Räumen eines ehemaligen Bürogebäudes hat sich Michaela Donsbach niedergelassen. Hier dürften auch Männer fündig werden. Denn neben Ringen, Ohrringen und Halsketten fertigt sie auch hochwertige Manschettenknöpfe aus 925er Sterlingsilber her. Erhältlich sind die Schmuckstücke in Silber, aber auch in Schwarz.

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