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Corona: NRW-Kitas bleiben mindestens bis Ostern im Pandemie-Betrieb

Betreuung : NRW-Kitas bleiben mindestens bis Ostern im Pandemie-Betrieb

Die Kitas in NRW bleiben im Corona-Notbetrieb. Die Einrichtungen können aber freiwillig mehr anbieten.

In den nordrhein-westfälischen Kitas bleibt es mindestens bis Ostern (4. April) bei der coronabedingten Kürzung der Wochenstunden um zehn Stunden und Betreuung in festen Gruppen. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) in einem am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Elternbrief an.

Auch wenn er „als Familienvater“ wisse, dass die Einschränkungen „für manche Familien weiterhin mit erheblichen Härten verbunden“ seien, sei es angesichts des Infektionsgeschehens noch nicht möglich, zum Normalbetrieb zurückzukehren. „Wir müssen weiter achtsam miteinander umgehen und vorsichtig bleiben“, mahnte er in dem Brief.

In einem Brief an die Kitas machte er zudem deutlich, dass es für die Einrichtungen auch möglich ist, freiwillig mehr Betreuung - als den im Notbetrieb um zehn Stunden gekürzten Betreuungsumfang - anzubieten.

„Jede Einrichtung, die das ermöglichen kann, ist herzlich eingeladen, dies umzusetzen und zu gestalten. Das bedeutet im Umkehrschluss aber bitte nicht, dass Sie sich hier unter Druck gesetzt fühlen sollen. Sie allein entscheiden, was für Sie und alle Beschäftigten in Ihrer Einrichtung richtig ist“, heißt es im Schreiben des Ministers. Bedacht werden solle, dass die Impfungen des Personals, die ab Montag in NRW beginnen sollen, einen Aufwand bedeuten. Zur freiwilligen Erhöhung des Betreuungsumfangs habe es mehrere Anfragen von Kitas in NRW gegeben.

(dpa/red)