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Jan Dieren will für die SPD in Krefeld in den Bundestag einziehen

Kandidatur steht fest : Jan Dieren will in den Bundestag

Auf der Wahlkreiskonferenz für den Wahlkreis Krefeld II - Wesel I wurde der 29-jährige Jurist aufgestellt. Die Kandidatur muss noch per Briefwahl bestätigt werden. Die SPD Krefeld freut sich auf „frische Ideen“.

Die SPD in Moers, Neukirchen-Vluyn und Krefeld hat sich auf ihrer Wahlkreiskonferenz mit Jan Dieren für die Bundestagswahl aufgestellt. Dieren war der einzige parteiinterne Bewerber für den Bundestagswahlkreis 114 (Krefeld II - Wesel II), muss aber noch per Briefwahl bestätigt werden. Der 29-jährige Jurist sitzt bereits für die SPD im Rat der Stadt Moers und leitet dort den Sozialausschuss. Im Wahlkampf will Dieren neben der Pandemie-Bekämpfung thematische Schwerpunkte auf gute Lebensbedingungen, den Wandel der Arbeitswelt sowie Klimagerechtigkeit legen. „Genau wie die Pandemie muss auch die Klimakrise sozial gerecht gelöst werden – mit neuen Lösungen, die nicht die Last bei den Schwächsten abladen, sondern Herausforderungen grundlegend angehen”, so Jan Dieren. Steigende Mieten und Jobunsicherheit seien strukturelle Probleme, nicht nur im Wahlkreis.

„Jan ist ein guter Kandidat, weil er jung ist und frische Ideen hat, aber auch schon über viel Erfahrung auf Bundesebene und in der Kommunalpolitik verfügt“, sagte die Krefelder SPD-Vorsitzende Maxi Leuchters. Jan Dieren ist in Moers geboren und aufgewachsen und war neben seinem Studium in Düsseldorf und Bochum Vorsitzender der Jusos im Kreis Wesel und später stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos.

Bei der Bundestagswahl 2017 hatte CDU-Politikerin Kerstin Radomski den Wahlkreis mit 37 Prozent der Erststimmen für sich entschieden. Die SPD kam damals mit Kandidatin Elke Buttkereit auf 32 Prozent. Red