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Rund 1.200 zusätzliche Impfdosen für Lehrer und Erzieher in Krefeld

Corona : Rund 1.200 zusätzliche Impfdosen für Lehrer und Erzieher in Krefeld

Pädagogen in Krefeld können sich ab Dienstag mit Astrazeneca-Impfstoff impfen lassen. Nach Informationen der Stadt ist die Nachfrage an Schulen und Kitas groß.

Mit einer großen Menge an zusätzlichem Impfstoff können ab Dienstag in Krefeld Beschäftigte in Kitas und Grundschulen gegen Corona geimpft werden. Rund 1.200 zusätzliche Impfdosen des Wirkstoffs von Astrazeneca seien dem Krefelder Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz kurzfristig Ende vergangener Woche zugesagt worden, wie die Stadt mitteilte.

Das Impfzentrum hat deshalb Grundschulen und nun auch Kindertagesstätten in Krefeld angeschrieben und auf das Angebot eines Sonderimpftages für das Personal am Dienstag im Impfzentrum hingewiesen. „Der Rücklauf ist sehr groß“, zeigt sich Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen in einer ersten Bilanz am Montagmittag erfreut. Sie sei sehr zuversichtlich, dass sehr große Mengen verimpft werden können.

Die angeschriebenen Grundschulen und Kitas konnten einen Terminwunsch angeben. Das Personal muss zum Termin einen gültigen Lichtbildausweis sowie auszufüllende Dokumente mitbringen, die den Einrichtungen ausgehändigt worden sind.

Am Montag hat auch NRW-Familienminister Joachim Stamp mitgeteilt, dass mit neuer Priorität nun kurzfristig ab der kommenden Woche in NRW das Personal in Kitas und Grundschulen geimpft werden könne. Das Krefelder Vorgehen stimmt also an dieser Stelle mit dem geplanten Vorgehen des Landes Nordrhein-Westfalen überein. Das Krefelder DRK hatte vom NRW-Gesundheitsministerium zuvor am Freitag auch das Signal erhalten, dass auch auf Landesebene eine vorgezogene Impfung für das Personal von Kitas und Schulen geplant sei.

Wichtig aus Sicht von Deutschem Roten Kreuz und Krefelder Stadtverwaltung: Es handelt sich bei den am Dienstag anstehenden Impfungen um ein Zusatzangebot für das Personal der Kitas und Schulen. „Keinem anderen Impfling der bisherigen Priorisierungsgruppen wird mit diesem Verfahren ein bestehender Impftermin weggenommen“, betont DRK-Kreisgeschäftsführerin Sabine Hilcker, die dasImpfzentrum auf dem Sprödentalplatz leitet.

(red)