Kommentar: Vorlesen rettet Kulturgut

Kommentar: Vorlesen rettet Kulturgut

„Ach, was muß man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen“, schreibt Wilhelm Busch zu Beginn der sieben Streiche.

Werden die nicht mehr vorgelesen, wird eines der wohl schönsten Werke der deutschen Literatur in Vergessenheit geraten. Das müssen Eltern verhindern, indem sie Max und Moritz durch ihre Stimme in die Kinderzimmer von heute holen. Das ist ihre Pflicht — selbst auf die Gefahr hin, auch einmal Käfer unter der eigenen Bettdecke zu finden...

Mehr von Westdeutsche Zeitung