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Borussia Mönchengladbach: Poker um Gladbachs Sommer: Macht Barcelona Arsenal Konkurrenz?

Borussia Mönchengladbach : Poker um Gladbachs Sommer: Macht Barcelona Arsenal Konkurrenz?

Mönchengladbach. Fragt man Schweizer in letzter Zeit nach ihrem Lieblingsverein dürfte vielleicht zwischendurch mal der Name Borussia Mönchengladbach fallen. Fünf Schweizer stehen im Kader der Fohlenelf, allesamt Nationalspieler.

Wer das vorher nicht wusste, der weiß es spätestens seit der WM in Russland, da machten die Gladbacher Schweizer nämlich durchaus auf sich aufmerksam und kamen bis ins Achtelfinale.

Besonders überzeugt hat die internationalen Scouts wohl Torhüter Yann Sommer. Seit der Weltmeisterschaft ist sein Name immer wieder unter den Transfergerüchten zu finden. Die spanische "Marca" will nun erfahren haben, dass Sommer auch das Interesse des FC Barcelona geweckt haben soll. Dort steht mit Marc-André ter Stegen schon ein ehemaliger Gladbacher zwischen den Pfosten. Weil er an ter Stegen nicht vorbeikommt will die jetzige Nummer 2 Jasper Cillessen wohl zum AS Rom wechseln. Ob Sommer wirklich zu Barceona wechseln will, scheint allerdings nicht nur wegen des drohenden Konkurrenzkampf mit ter Stegen unwahrscheinlich. Denn der 29-Jährige hat wohl die Qual der Wahl.

Auch Arsenal soll sich sehr um den Gladbacher Torhüter bemühen und schon in fortgeschritten Gesprächen mit ihm sein. Könnte also sein, dass das Interesse der Spanier zu spät kommt. Für Mönchengladbach würde der Transfer nach dem Verkauf von Jannik Vestergaard den nächsten warmen Geldregen bedeuten. Sommers Marktwert wird auf mindestens zehn Millionen Euro geschätzt, außerdem hat er einen Vertrag bis 2021 am Niederrhein. Geld, das Borussias Manager Max Eberl bei einem Transfer von Sommer wahrscheinlich aber auch benötigen dürfte. Und zwar für einen Ersatzmann, in der zweiten Reihe stehen bei der Borussia Tobias Sippel und Moritz Nicolas zwischen den Pfosten. Mit keinem der beiden dürfte Trainer Dieter Hecking als Nummer Eins in die Saison gehen wollen. fred

Bei Thorgan Hazard will Max Eberl hart bleiben und schließt einen Verkauf aus.