KFC Uerdingen gegen VfR Fischeln: KFC führt früh - Fischeln kommt spät ran

KFC Uerdingen gegen VfR Fischeln: KFC führt früh - Fischeln kommt spät ran

Die Uerdinger müssen im Derby der Fußball-Oberliga nach einem 2:0 noch mal zittern — 2:1.

Krefeld. Erleichtert schritten die Uerdinger Spieler nach dem Derbysieg noch einmal zu ihren Fans. 90 Minuten lang hatten die Schlachtenbummler ihre Mannschaft angefeuert, am Ende stand ein 2:1 für den KFC über den VfR Fischeln. Auch die Fischelner konnten trotz der Niederlage ihrer Leistung im zweiten Durchgang einiges abgewinnen. Wirklich Enttäuschte gab es in der Grotenburg nicht. Beide Seiten nehmen ihre Lehren mit aus diesen so unterschiedlichen zwei Spielhälften mit in die Vorbereitung auf die nächsten Spiele am Mittwochabend.

Im ersten Durchgang legte der KFC zielstrebig los, ließ den Ball laufen, kam durch Pascale Talarski (13.) schnell zur Führung und erhöhte mit einem von Timo Achenbach verwandelten Foulelfmeter nach 28 Minuten auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt konnte man sich um die Fischelner berechtigte Sorgen machen. Die Gäste kamen nicht ins Spiel, kaum vor das Uerdinger Tor und immer einen Schritt zu spät. Ein höherer Rückstand war bis zur Pause möglich, Fischelns auffälligster Offensivmann Selim Özdemir, dessen Spielberechtigung noch rechtzeitig eingetroffen war, verpasste den Anschlusstreffer. Der KFC indes musste zwei Verletzungen verkraften. Charles Takyi ging angeschlagen raus, Pascal Schmidt sprang vor der Halbzeit die Kniescheibe heraus. Auch er musste vorm Platz. Bis dahin waren die Hausherren klar überlegen. Johannes Dörfler und Aleks Pranjes kamen als Ersatz.

Nach der Pause aber ein anderes Bild: Die Begegnung verlief ausgeglichener. Der KFC verpasste die Vorentscheidung durch Pranjes. Die Uerdinger spielten die Konter nicht mehr konsequent aus, entließen den Gegner aus der Umklammerung. Fischeln verpasste aber trotz einer sehr guten Gelegenheit den Anschlusstreffer. Dieser fiel erst durch Özdemir (85.). Danach gingen auch die Blicke der KFC-Leute Richtung Uhr. Fischelns Trainer Josef Cherfi sagte: „Wir haben den Respekt nach der Pause abgelegt. Ödemir hatte Chancen. Die zweite Hälfte geht an uns.“ Sein Gegenüber André Pawlak sagte: „Wir haben gut reingefunden, hatten Chancen zum 3:0, die Gelegenheiten aber nicht genutzt. Fischeln hat nie aufgehört und stand später hoch. Wir haben es nicht mehr geschafft, hinter die Abwehr zu kommen.“