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Niederrheinpokal: Arminia Klosterhardt - KFC 0:2 (0:0): KFC feiert Pflichtsieg im Niederrheinpokal

Niederrheinpokal: Arminia Klosterhardt - KFC 0:2 (0:0) : KFC feiert Pflichtsieg im Niederrheinpokal

Krefeld. Die Verlierer hatten längst zu einer Flasche Bier gegriffen. Klosterhardts Spieler standen und saßen vor ihrer Kabine, die 0:2-Niederlage im Niederrheinpokal gegen den KFC Uerdingen war da schon einige Minuten her und abgehakt.

So schnell wollte aber niemand der Oberhausener den Heimweg antreten. Die Sieger dagegen posierten noch für das eine oder andere Foto mit den Fans, oder stellten sich den Fragen oder Wünschen der Medienvertreter.

Der erste Arbeitstag wurde immerhin glücklich beendet. Die Pflicht war erfüllt, gegen den Landesligisten Arminia Klosterhardt, der vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Hans-Günter Bruns angeleitet, eine erste Kostprobe von dem abgab, was den Uerdingern in dieser Saison blühen wird. KFC-Mittelfeldmann Pascale Talarski sagte: "Es war schwer. Wir wussten, dass es viel Gegenwehr geben würde. Wir haben geduldig gespielt und sind über Standards zum Erfolg gekommen.

Der Kunstrasenplatz war eng. Auf Rasen hätten wir bestimmt mehr Raum für unser Spiel bekommen." Die Oberhausener hatten vor allem im ersten Durchgang keine Zurückhaltung gezeigt. Sie attackierten die Uerdinger früh, setzten körperliche Härte dagegen. Diese kamen in den ersten 45 Minuten nicht so recht ins Spiel, leisteten sich auch im Spielaufbau Abspielfehler. Ein Kopfball Danny Rankls landete nur an der Latte, Klosterhardt hatte die besseren Abschlüsse. KFC-Torwart Maurice Schumacher musste einmal beherzt eingreifen.

In der zweiten Hälfte aber schlug der Oberligist, der nun das Geschehen mehr und mehr bestimmte, per Standards zu - so wie es Trainer André Pawlak in der Vorbereitung immer wieder formuliert hatte. Wenn es klemmt, müssen eben Standard-Situationen helfen. Rankl (50.), nach Vorlage Timo Achenbachs, und der zur Pause für den an den Adduktoren angeschlagenen Vincent Wagner eingewechselte Kris Thackray, nach Vorlage Charles Takyis (64.), trafen nach Freistößen. Zwei Männer also aus dem alten Kader, die der neuen Mannschaft zum ersten Sieg im ersten Pflichtspiel verhalfen.

Der Treffer zum 2:0 war am Vortag sogar im Training 1:1 geübt worden, erzählte Pawlak: "Es war kein Hochglanz-Fußball. In der zweiten Hälfte haben wir es souverän gemacht. Es zählt nur das Weiterkommen. Die Standards waren der Türöffner. Es war eine Teamleistung und ein Geduldspiel." Ein Pfostenschuss stellte die größte Chance der Gastgeber dar. Noch gibt es in den kommenden Wochen an ein paar Schrauben zu drehen: Der Gegendruck bei Ballverlust, das Tempo in bestimmten Spielszenen und das Verständnis auf dem Platz soll sich laut Pawlak noch verbessern. Statistik: