Pinguine wollen mehr als den dritten Platz

Pinguine wollen mehr als den dritten Platz

Die Krefelder wollen ihre gute Ausgangsposition für die Play-off-Runde weiter verbessern. Platz eins ist in Reichweite.

Krefeld. Der Erfolg weckt Begehrlichkeiten. „Wir schauen nach oben, nicht nach unten. Unser Ziel muss der erste Platz sein, wenigstens müssen wir das Heimrecht für die erste Play-off-Runde erreichen“, sagte Patrick Hager nach dem 5:2-Sieg der Krefeld Pinguine bei den Augsburger Panther, mit dem der dritte Platz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verteidigt und der Kontakt zum Spitzenduo gehalten wurden. „Dass wir in der Tabelle jetzt so hoch stehen, freut uns. Wenn wir als Zweiter oder Dritter in die Pause gehen würden, wäre das überragend. Ich wünsche mir Platz zwei nach den 52 Spielen, das wäre eine Superausgangsposition“, sagte Kapitän Herberts Vasiljevs.

Fünf Spiele haben die Krefelder noch vor der Brust, ehe die DEL vom 7. bis 15. Februar erneut eine Länderspielpause einlegt und die Akteure ein wenig Kraft für den Meisterschafts-Schlussspurt sammeln können. Dass die Pinguine die Play-off-Runde erreichen werden, wer will daran zweifeln. Denn die Mannschaft versteht es, Spieltag für Spieltag eine Leistung abzurufen, die sich auch regelmäßig in Punkten niederschlägt.

Seit zwölf Begegnungen sind die Mannen von Chefcoach Rick Adduono in der regulären Spielzeit nicht mehr bezwungen worden. 24 Punkte haben die Pinguine in diesem Zeitraum gesammelt. „Unser Ziel muss es sein, Spieltag für Spieltag zu punkten. Denn die Liga ist sehr ausgeglichen. So kommen von unten noch einige Mannschaften nach, die noch in die Play-offs wollen“, warnt Co-Trainer Reemt Pyka. Auch Routinier Boris Blank schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir müssen uns jetzt von Spiel zu Spiel konzentrieren, denn wir haben eine sehr gute Ausgangsposition.“ In den Play-offs sei dann wieder alles möglich. „Da muss dann aber auch alles passen. Du musst fit sein, zum richtigen Zeitpunkt ein wenig Glück haben und keine Verletzten“, sagte der 32-Jährige. Und dann scheint auch für die Pinguine alles möglich. „Diese Mannschaft ist stark genug, um am Ende ganz vorne dabei zu sein“, sagt Blank. Titelgewinn nicht ausgeschlossen.