Eishcokey: Frust der Krefeld Pinguine mit Bremerhaven

Eishcokey : Frust der Krefeld Pinguine mit Bremerhaven

3:6 im Finale beim Turnier in Heerenveen.

Krefeld. Samstag ein Penaltysieg, am Sonntag dann die Niederlage im Finale — die Krefeld Pinguine beendeten das Turnier in Heerenveen als Zweiter. 13 Tage vor dem Saison-Auftakt mit dem Heimspiel gegen Bremerhaven unterlag die Mannschaft von Trainer Brandon Reid am Sonntag gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven mit 3:6 (1:3; 0:0; 2:3). Das Team von Trainer Thomas Popisch kommt am Freitag, den 14. September, zum Gastspiel in den König-Palast. Sportdirektor Matthias Roos gab gestern, noch vor der Rückfahrt aus Heerenveen, die Parole aus. „Nach acht Niederlagen ist es an der Zeit, die Bilanz zu beenden.“

In der vergangenen Spielzeit verloren die Krefelder alle vier Duelle, drei in der Spielzeit zuvor und nun gestern in Heerenveen Spiel Nummer acht. Trotz mehr Torschüssen im ersten Drittel lagen die Krefelder mit 1:3 zurück, Mit den Toren von Chad Costello und Jacob Berglund glichen die Pinguine zum 3:3 aus. Ein Break ebnete den Bremerhavenern dann den Weg zum 4:3 und dem Sieg, ein Überzahlspiel nutzten sie zum 5:3 und schoben das 6:3 ins leere Tor der Pinguine.

Mit dem Penaltytreffer von Mathias Trettens hatte die Pinguine am Samstag das Spiel gegen eine niederländische Auswahl, zusammengestellt von Ex-Trainer Doug Mason, mit 3:2 (2:1; 0:1; 0:0; 1:0) gewonnen. Martin Lefebvre (4.) und Chad Costello (13.) hatten zum 2:0 getroffen, ehe die Gastgeber durch Hermens (14.) und Nagtzaam (29.) ausglichen. Trainer Brandon Reid hatte Adrian Grygiel, Tim Miller und James Bettauer eine Pause gegönnt, dafür durfte Philipp Kuhnekath ran. Kapitän war Phillip Bruggisser.

Die Aufregung in den Sozialen Medien um den ab Januar gültige Namen der Yayla-Arena, erregt Verwunderung bei den Verantwortlichen der Pinguine. Einschätzung von „Kanaken-Tempel“ oder „Ölaugenarena“ wie auch „Türkfeld“ verärgern Sportdirektor Matthias Roos, der am Rande des Turniers in Heerenveen sagte: „Die Aussagen sind eine Frechheit. Merkwürdig ist, dass niemand gemeckert hat, als wir vor drei Wochen Yayla als unseren Partner vorgestellt haben.“

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