Kritik und Lob an fehlenden Radwegen

Vohwinkeler Feld: Radler müssen jetzt die Straße benutzen.

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Vohwinkel. Auf unterschiedliche Reaktionen der Politik stößt die Demarkierung von Radwegen am Vohwinkeler Feld und an der Waldkampfbahn. Wie berichtet sind die Radwege jetzt nur noch für Fußgänger beschildert. Radfahrer müssen die Straße benutzen. Bei der Vohwinkeler CDU-Fraktion stößt das auf Kritik. Die Christdemokraten möchten prüfen lassen, ob wieder eine Ausweisung als gemeinsamer Rad- und Fußweg möglich ist. „Bei der Demarkierung handelt es sich aus unserer Sicht um eine kostenintensive Maßnahmen der Stadt, durch die ein funktionierendes System ohne Not verändert wurde“, sagt Fraktionssprecher Moritz Iseke. Die alte Regelung habe sich hier bewährt. Iseke verweist auf die Bestrebungen der Stadt in Richtung Fahrradfreundlichkeit. „In diesem Bereich verlaufen sämtliche Radrouten und sie werden von den Vohwinkeler Radfahrern zur Naherholung genutzt“, betont der Fraktionssprecher. Anders wird die Maßnahme von der Vohwinkeler Grünen-Fraktion gesehen. „In den Straßen Zur Waldkampfbahn und Vohwinkler Feld wurden Radfahrende vorher mit einem Gebotsschild auf einen Radweg zusammen mit den Fußgängern verbannt“, sagt Sprecherin Barbara Naguib. Wegen des mangelnden Platzes erscheine dies aber für die Zukunft als nicht angemessen. „Die Verwaltung hat deshalb gut daran getan, die vorhandenen ‚Radwege’ durch Abbau und Änderung der entsprechenden Beschilderung zu entfernen“, findet Naguib. Die vorhandene Verkehrssituation verlange aber nach mehr Schutz für den Radverkehr. Die Grünen sprechen sich daher für Maßnahmen wie Schutzstreifen auf der Fahrbahn aus. Die Stadt hatte die Demarkierung mit einer zu geringen Breite der Radwege und dem geringen Verkehrsaufkommen am Vohwinkeler Feld begründet. ebi