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Wuppertaler Schiedsrichter Robin Braun pfeift künftig auch 2. Liga

Fußball : Robin Braun steigt in Liga zwei auf

Der kometenhafte Aufstieg des 25-jährigen Robin Braun als Schiedsrichter geht weiter. Nach zwei Jahren als Drittliga-Schiedsrichter beförderte ihn der DFB nun erneut.

Die bislang bemerkenswerte Karriere von Wuppertals Schiedsrichter Robin Braun hat einen neuen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nach zwei Jahren als Unparteiischer in der Dritten Liga wird der erst 25-jährige in der kommenden Saison in die 2.Bundesliga aufsteigen und dort als Unparteiischer zum Einsatz kommen. Parallel wird Braun als vierter Offizieller in der Fußball-Bundesliga eingesetzt. Die erneute Beförderung hat sich der Schiedsrichter des SV Jägerhaus-Linde durch konstant gute Leistungen in Liga Drei verdient, wo er in den beiden vergangenen Saison insgesamt 21 Partien leitete und die Verantwortlichen des DFB überzeugte. „Ich habe mich über die Mitteilung des DFB und das ausgesprochene Vertrauen sehr gefreut", so Braun gegenüber unserer Redaktion.

Im Unterhaus der Fußball-Bundesliga wimmelt es in der kommenden Saison nur so von Traditionsvereinen, die die Attraktivität der Liga auf ein neues Level heben. Neben den Bundesligaabsteigern FC Schalke 04 und Werder Bremen sind mit dem Hamburger SV, dem FC St.Pauli, Fortuna Düsseldorf oder Dynamo Dresden Vereine dabei, die jedem Fußballfan in Deutschland ein Begriff sind. Schon jetzt freut sich Braun auf seine neue Aufgabe. „Der Herausforderung, Spiele in dieser starken Liga leiten zu dürfen, blicke ich mit viel Vorfreude entgegen", sagt Braun. Auch beruflich läuft es für den sympathischen Wuppertaler gut: Momentan ist er als Rechtsreferendar im Wuppertaler Amtsgericht im Einsatz und will sein zweites Staatsexamen erlangen. Ab August können ihn fußballinteressierte Wuppertaler dann auf dem Pay-TV-Sender Sky sehen, der die TV-Rechte an der zweiten Liga hält. mkp