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Damen-Basketball: Barmer TV zeigt sich gut erholt

Damen-Basketball: Barmer TV zeigt sich gut erholt

Spitzenreiter gewinnt locker in Bensberg. Vohwinkeler STV unterliegt beim Tabellendritten TSV Hagen mit 86:94.

Regionalliga: Bensberg — Barmer TV 54:78. Der Barmer TV ist wieder auf Erfolgskurs. Beim Tabellenvierten Bensberg gewannen die Damen souverän und zeigten ein ganz anderes Gesicht als noch in der Vorwoche bei der Niederlage gegen Opladen. „Wir haben das Tempo kontrolliert und mit einer aggressiven Verteidigung den Gegner bereits früh unter Druck gesetzt“, sagte BTV-Trainer Sascha Bornschein.

Der Wille des sonst so kampfstarken Teams aus Bensberg war schnell gebrochen. Zu deutlich war der Unterschied auf allen Positionen. Bornschein war vor allem darüber erfreut, dass sein Team endlich einmal den Rhythmus über die volle Spielzeit halten konnte. „Wir konnten nach Belieben durchwechseln.“

Mona Ehlert zog mit einer tollen Einstellung beim Kampf um jeden Ball das gesamte Team mit, und das war auch der Weg zum Erfolg. Alle elf mitgereisten Spieler erledigten ihren Job mit Bestnoten. Der BTV konnte sich sogar den Luxus erlauben, Franzi Goessmann nach 24 Minuten aus dem Spiel zu nehmen und sie bereits früh in den Feierabend schicken. Dennoch war sie mit 24 Punkten in 18 Minuten effektiver Spielzeit Topscorerin.

Viertelergebnisse 9:15, 12:22, 21:28, 12:13

Barmer TV N. Egert (10), M. Stankova (5), H. Ouass (4), M. Ries (0), H. Safa (4), J. Welberg (3), L. Bleker (10), T. Minjoli (2), F. Goessmann (24), S. Hellmig (3), M. Ehlert (13).

Regionalliga: TSV Hagen — Vohwinkeler STV 94:86. Gleich zu Beginn des Spiels machten die Hagenerinnen in eigener Halle deutlich, dass sie zu Recht unter den Top-Teams der Regionalliga rangieren und zogen ihr schnelles und aggressives Spiel auf. Die Folge: Einige ungenaue Pässe und Turnover aufseiten des VTSV, die Hagen konsequent in einfache Punkte ummünzte. So konnten die Gastgeberinnen das erste Viertel mit 23:16 für sich entscheiden.

Mit Beginn des zweiten Viertels hielt der VSTV, bei dem Susanne Thiel verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte, dann besser dagegen, konnte nun einige Ballgewinne verbuchen und gestaltete in den restlichen drei Vierteln das Spiel ausgeglichen. Schwächen offenbarte das Team von Trainer Mike Carlson jedoch in der normalerweise starken Defensive, Hagen kam immer wieder zu leichten Punkten. In der Offense lief es für die Wuppertalerinnen besser. Vor allem Flügelspielerin Eva Holden hatte ein treffsicheres Händchen und steuerte unter anderem fünf Dreier bei. So gelang es den Wuppertalerinnen, das Spiel zum Ende offen zu gestalten. Bei einem Rückstand von fünf Punkten zwei Minuten vor dem Ende mussten die Gäste dann „stop the clock“ spielen, Hagen verwandelte jedoch sicher von der Freiwurflinie und sicherte sich so den 94:86-Sieg. „Wir machen auswärts 86 Punkte, damit gewinnt man normalerweise so ein Spiel“, sagte VSTV-Coach Carlson.

In drei Wochen treffen beide Mannschaften im Viertelfinale des WBV-Pokals erneut aufeinander, diesmal in Wuppertal. Die genaue Terminierung steht noch nicht fest. red

Viertelergebnisse 23:16, 23:12, 21:22, 27:2.

VSTV Sperlich (7), Junker (5), Westphal, M. (12), Malz (21), Miladinovic, Grünhoff (15), Günther (2), Holden (23), Westphal, L., Schiffer (2).