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Vogelrettung bis Wasserschaden: Löschzug Schiefbahn hatte viel zu tun

Einsatzreiches Wochenende : Ölspur, Kabelbrand und Unfall beschäftigen die Feuerwehr

Am Wochenende hatte der Löschzug Schiefbahn viel zu tun.

. Der Löschzug Schiefbahn resümiert das verlängerte Wochenende: „Genug zu tun“, sagt Pressesprecher Bernd Ihlenfeld. Los ging es an Christi Himmelfahrt, als die Einsatzkräfte gegen 14 Uhr alarmiert wurden. Ein Vogel war in einen Lichtschacht an der Pfarrkirche St. Hubertus gefallen und musste befreit werden. 20 Minuten dauerte der Einsatz.

Am selben Tag, gegen 17 Uhr, folgte der nächste Einsatz. Auf der Autobahn 52, im Autobahnkreuz Neersen, hatte es einen Unfall mit einem Reisebus und einem Pkw gegeben – eine Person sollte verletzt sein, hieß es. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich heraus, dass der Unfall glimpflich ausgegangen war: Es war lediglich Blechschaden entstanden.

Am Freitagabend, gegen 18.35 Uhr, wurde die Drehleiter aus Schiefbahn zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Neersen zum Hopfenweg angefordert. Mit den Kameraden des Löschzuges Neersen wurde ein Patient über die Drehleiter aus dem Obergeschoss des Hauses gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Kabelbrand löste Feueralarm
an der Straße im Fließ aus

Keine sechs Stunden später wurde der Löschzug Schiefbahn erneut alarmiert. In einem Gewerbebetrieb an der Straße Im Fließ hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst; beim Eintreffen der Feuerwehr war auch eine Rauchentwicklung aus einem Schaltraum einer Trafostation erkennbar. Mitarbeiter der Stadtwerke schalteten die Anlage stromlos, woraufhin der Raum erkundet werden konnte. Die Ursache war vermutlich ein Kabelbrand in der elektrischen Anlage. Der Einsatz war für den Löschzug nach knapp zweieinhalb Stunden beendet.

Knapp zwölf Stunden später folgte der nächste Einsatz: Im Bereich Linsellesstraße/Hubertusstraße befand sich eine etwa 50 Meter lange Ölspur. Die Einsatzstelle wurde von den Einsatzkräften abgesperrt und die Ölspur von einer Fachfirma beseitigt.

Am Montagmorgen, gegen 6.35 Uhr, wurden der Leitungsdienst und der Löschzug Schiefbahn zur Schwanenheide alarmiert. Dort lief Wasser, vermutlich aus der dritten Etage, in die darunterliegenden Geschosse. Über die Drehleiter wurde die Einsatzstelle unter anderem auch im Bereich der Balkone kontrolliert, wo festgestellt wurde, dass vermutlich wegen verstopfter Abflüsse und der starken Regenfälle das Wasser seinen eigenen Weg suchte. Die Einsatzstelle wurde an den zwischenzeitlich eintreffenden Vermieter übergeben, sodass die Einsatzkräfte nach 45 Minuten „Einsatz Ende“ melden konnten. Die Schwanenheide war für die gesamte Einsatzdauer für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt.