Neanderland: Langenfeld lockt mit Natur

Mit der Marke Neanderland soll der Tourismus angekurbelt werden. Interessant ist die Stadt für Radfahrer und Tagesurlauber.

Langenfeld. Langenfeld hat mehr zu bieten als seine Wasserski-Anlage mit den fünf verschiedenen Seilbahnen. Viele weitere Sehenswürdigkeiten und Angebote gibt es zu entdecken. Seit Anfang März wird für diese im Rahmen der Marke Neanderland verstärkt geworben. Ziel des Marketingverbunds ist es, die zehn Städte des Kreises Mettmann bekannter zu machen und die Region als Reiseziel zu präsentieren. „Über das Neanderland hat jede Kreisstadt die Chance, ihre Vorzüge hervorzuheben, um mehr Besucher in die Region zu locken“, sagt der Langenfelder Stadtsprecher Andreas Voss.

Er erklärt, mit welchen Vorzügen Langenfeld ins Rennen geht: „Langenfeld ist kein klassisches Urlaubsziel. Unmittelbar zwischen Düsseldorf und Köln gelegen, geht es eher um Kurzzeitaufenthalte, Tagesausflüge und Radtouren, die Langenfeld für Besucher der beiden großen Städte interessant machen“, sagt Voss.

Und wenn in den umliegenden Messestädten die Hotels ausgebucht sind, stünden in Langenfeld außerdem viele Unterkünfte zur Verfügung. „Von denen aus sind nicht nur die Messegelände, sondern zur Erholung auch viele Ausflugsziele schnell erreichbar.“

In diesem Sinne seien besonders die Wasserburg Haus Graven sowie der Segelflugplatz hervorzuheben. Beides könne bestens in Verbindung mit einer Radtour erkundet werden. Vor allem für Kinder sei es ein Erlebnis, wenn die Segelflugzeuge in die Luft gezogen werden.

Neben diesen touristischen Höhepunkten hat Langenfeld laut Voss aber auch kulturell einiges zu bieten. So würde sich alles, was in Sachen Kabarett und Comedy Rang und Namen hat, die Klinke in die Hand geben. Für Kunstliebhaber sei das Kulturelle Forum erste Adresse.

Und auch die Langenfelder Bürger wissen, was sie an ihrer Stadt haben. „Langenfeld hat viele attraktive Plätze. Besonders schön ist eine Radtour auf dem Posthornweg, ein Rundwanderweg, der rings um die Stadt führt und die meisten Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet. Er führt unter anderem an der Wasserburg, dem Segelflugplatz und der Schwanenmühle vorbei, berührt aber auch das Further Moor, die Leichlinger Sandberge oder alte Schlösser“, schwärmt die Langenfelderin Henrike Zieger (37).

„Für Familien mit Kindern in der Stadt bietet der Freizeitpark alles, was man für einen gelungenen Nachmittag braucht. Man kann Boule und Tischtennis spielen, es gibt einen Grillplatz, eine Teichanlage und vieles mehr. Ein Schwimmbad ist auch gleich um die Ecke“, sagt Rita Renk (41). Sie lebt schon seit vielen Jahren in Langenfeld und könne sich in der Region kaum einen schöneren Ort zum Leben vorstellen.

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