4. Stadtfest: Monheim, das Texas am Rhein

4. Stadtfest: Monheim, das Texas am Rhein

Die Monheimer ziehen sich die Cowboyhüte an und feiern, der Bürgermeister gewinnt die Stadtwette, und am Ende öffnen sonntags die Geschäfte — so viel und noch mehr gab es beim vierten Stadtfest zu erleben.

Monheim. Und wie er es geschafft hat: Weit mehr als 300 Cowboys und Indianer kamen am Sonntag auf den Centerbogen vor dem Monheimer Tor, um mit Bürgermeister Daniel Zimmermann die Stadtwette zu gewinnen.

Wie hätte es auch anders sein sollen, freut sich der karnevalswütige Monheimer doch über jede Gelegenheit, in die Verkleidungskiste greifen zu können.

Mit Trommeln und Rasseln, ja sogar mit einer Kutsche, stürmten die Cowboys und Cowgirls, Squaws und Indianer vor den großen Edeka-Truck. DM-Filialleiterin und Initiatorin der Wette Jannic Neumann musste sich geschlagen geben und überreichte den Scheck über 2000 Euro für den Abenteuerspielplatz an den Bürgermeister.

Und auch an den anderen Tagen hatte der Wilde Westen die Stadt im Griff. Von der Baustelle, die noch vor kurzem den Bereich dominierte, war nichts mehr zu sehen. „Fast, als wäre sie nie dagewesen“, sagt Bert Neumann, der das vierte Stadtfest mit seiner Familie besucht.

An allen drei Tagen brutzelte die Chilie-Crew in der Westernranch Burger und Spare Ribs vom Feinsten. Auf der Bühne an der Krischerstraße begeisterten die Programmpunkte das Publikum. Bei den Auftritte von „Voice of Elvis“ und „Western und Hagen“ am Freitagabend sowie „Texas Heat“ und „Clearwater“ am Samstagabend tanzten sogar einige.

Eine sportliche Herausforderung waren der Hochseilgarten auf dem Rathausvorplatz und das Bullenreiten auf dem Rathausplatz. „Das hat total viel Spaß gemacht“, sagte die neunjährige Nele.

Beim Gänseliesellauf am Freitagnachmittag verausgabten sich die jungen Monheimer Fitness-Freunde sowohl beim 900 Meter- als auch 2000 Meter-Lauf. Auch beim fünf und zehn Kilometerlauf gingen viele an den Start. Und was wäre ein Stadtfest ohne den Gänselieselmarkt. Bereits um vier Uhr in der Früh bauten die ersten Trödler ihre Stände auf.

Der Höhepunkt des Festwochenendes bildete der Sonntag mit verkaufsoffenen Geschäften, Vereinsmeile an der Alten Schulstraße und Kunstmeile an der Heinestraße. Auch der Eierplatz wurde an diesem Tag mit Tipi-Dorf, Kletterberg und einem Auftritt von Kinderstar Volker Rosin einbezogen. Im Berliner Viertel am Ernst-Reuter-Platz gab es Westernreiten, Voltigiervorführungen und Ponyreiten.