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Langenfeld/Monheim: Veranstalter bleiben vorsichtig

NRW : Trotz Lockerungen bleiben Veranstalter noch zurückhaltend

Mit zusätzlichen großen Veranstaltungen ist in Langenfeld und Monheim nicht zu rechnen.

(og) Wer angesichts der neuen Landesverordnung zu Corona jetzt erwartet, dass es mehr Möglichkeiten gibt, Veranstaltungen zu besuchen, der liegt falsch. „Inzidenzstufe 0“ klingt gut, „aber aus der Erfahrung der letzten Wochen und Monate wissen wir, dass sich das schnell ändern kann“, sagt Monheims Kulturwerke-Chef Martin Witkowski. Er gehe mit Optimismus in den Kartenverkauf. Aber das Angebot bleibe erst einmal wie es ist, „allein um später nicht wieder absagen zu müssen. Das ist weder für Gäste, noch für Veranstalter schön.“ Darüber hinaus gäbe es zu viele Unwägbarkeiten. Auch müssten diejenigen geschützt werden, die noch keine Impfung erhalten hätten.

Teilweise wenig Möglichkeiten
zu expandieren

Sein Langenfelder Kollege Georg Huff, Geschäftsführer der Schauplatz GmbH, sieht das ähnlich. „Ich werde jetzt nicht 500 Karten für eine Veranstaltung verkaufen, von denen ich später 300 zurücknehmen muss“, sagt er. Im Schauplatz werde derzeit überlegt, wie man mit der neuen Situation umgeht. „Wir wägen gerade die Risiken ab“, so Huff. Bezogen auf die Open-Air-Veranstaltungs-Reihe „Sommerfrische“ sieht er etwa beim Auftakt auf dem Reusrather Platz (16. und 17. Juli) wenig Möglichkeiten, zu expandieren. Da seien die räumlichen Verhältnisse ohnehin ausgereizt. Anders im Freizeitpark an der Langforter Straße. Da könne man dann noch sehen, was tagesaktuell geht.

Erleichterungen, weil die
Kontakt-Nachverfolgung wegfällt

Fest steht, dass es für ohnehin geplante Veranstaltungen, die zeitnah stattfinden, Erleichterungen gibt, weil die Kontakt-Nachverfolgung wegfällt. In Monheim etwa starten am 21. Juli  die Kulinarik-Touren. „Nur was geplant ist, findet statt“, sagt Monheims Stadtsprecherin Birte Hauke.

Für Ende August etwa ist die Schlemmer-Meile on Tour in Langenfeld in Planung. Die Erste Beigeordnete Marion Prell als Leiterin des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse befürwortet die Vorgehensweise der Landesregierung vor dem Hintergrund aktuell niedriger Infektions- und Inzidenzzahlen und immer mehr immunisierter Menschen als wichtigen Schritt zu mehr Normalität.