Abschied nach 16 Jahren: Schmelter will den Freizeitpark Ittertal verkaufen

Abschied nach 16 Jahren: Schmelter will den Freizeitpark Ittertal verkaufen

Das Mindestgebot liegt aktuell bei 1,2 Millionen Euro.

Haan/Solingen. Er ist eine echte Institution: Schon seit über 100 Jahren gibt es den Freizeitpark Ittertal in Solingen an der Stadtgrenze zu Haan. Doch nun steht das rund drei Hektar große Gelände zum Verkauf. Das bestätigte der Inhaber des familiengeführten Parks Bruno Schmelter: „Da keines meiner Kinder den Freizeitpark nach mir weiterführen zu wollen, habe ich mich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen“, sagte Schmelter.

Seit rund 16 Jahren ist er im Ittertal aktiv. Nun gab er den Verkauf in Auftrag. Der Verkauf der Anlage inklusive der großen Gastronomie im vorderen Bereich des Freizeitparks wird von dem Erkrather Immobilienbüro Schwarze betreut. „Das Mindestgebot liegt bei 1,2 Millionen Euro“, heißt es vonseiten des Maklers. Dabei kommt es nicht häufig vor, dass die Immobilien-Fachleute ein Objekt wie den idyllisch gelegenen Freizeitpark in ihrem Angebot haben.

Das Areal mit den vielen Figuren in historischem Ambiente sowie den zahlreichen Attraktionen sei schon etwas besonderes, teilte das Maklerbüro mit, das jährlich rund 50 Objekte mit Hilfe eines Bieterverfahrens vermittelt. „Die aufgerufenen 1,2 Millionen Euro sind die untere Grenze des Verkaufspreises“, betonte der für die Veräußerung zuständige Sachbearbeiter, der sich trotz der hohen Summe optimistisch zeigte, den Übergang im Ittertal reibungslos über die Bühne zu bringen. Ganz im Sinn von Bruno Schmelter, der in den zurückliegenden mehr als eineinhalb Jahrzehnten viel Arbeit und Herzblut ins Ittertal steckte — und den kleinen Park zu einer festen Größe in der Region machte. Jedenfalls hat er großes Interesse daran, dass sein Werk in gute Hände kommt. „Der neue Betreiber muss sich mit der Anlage identifizieren.“

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