Zwei Uerdinger Talente spielen in Duisburg

Zwei Uerdinger Talente spielen in Duisburg

Ben Reibel will zu den Olympischen Spielen, Frederik Neber in die Nationalmannschaft.

Krefeld. Ben Reibel (16) und Frederik Neber (17) sind nicht nur gute Freunde, sie teilen auch ein Hobby. Beide sind gebürtige Uerdinger und spielen Wasserball beim ASC Duisburg. Reibel besucht die zehnte Klasse des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Das Schwimmen erlernte er mit drei Jahren von seiner Mutter, einer Schwimmtrainerin bei Bayer Uerdingen.

Ben Reibel und Frederik Neber (Foto) sind vom SV Bayer zum ASC Duisburg gewechselt. Foto: Jochmann, Dirk (dj)

Die Liebe zum Wassersport wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Beide Elternteile waren Nationalspieler im Wasserball, der Vater nahm 1992 an den Olympischen Spielen teil. „Ich möchte sportlich in die Fußstapfen meines Vaters treten und auch einmal an Olympischen Spielen teilnehmen. Aber ich schaue immer nur von Spiel zu Spiel, von Saison zu Saison, und will mich immer weiterentwickeln.“ Diese Chance sieht er in Duisburg beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger eher gegeben als bei Bayer Uerdingen, wo er bis 2012 aktiv war. Ein Grund für seinen Wechsel war auch, dass Bayer zu der Zeit keine U17-Bundesligamannschaft gemeldet hatte.

Für die Zeit nach dem Abitur hat Reibel noch keine festen Vorstellungen. „Irgendwas mit Sport, denn Sport ist meine Freizeit- und Lieblingsbeschäftigung.“ Reibel und Neber spielen in der C3-Nationalmannschaft. Das Highlight für beide war die Bronzemedaille im vergangenen Jahr in der U17-Bundesliga.

Neber besucht die elfte Klasse des Gymnasiums Am Stadtpark. Auch er lernte früh bei Reibels Mutter schwimmen. Mit elf Jahren fand er den Weg zum Wasserball. „Ich will mich weiterentwickeln, in die A-Nationalmannschaft kommen und an internationalen Wettkämpfen teilnehmen“, sagt er.

Neber spielt am liebsten im Rückraum, ist aber auch auf allen anderen Positionen zu Hause. Trotz des Wechsels nach Duisburg sind beide mit ihren Familien noch Mitglied beim SV Bayer. Und so ist es nicht verwunderlich, dass, wenn über den SV Bayer gesprochen wird, beiden ein „bei uns“ über die Lippen kommt.

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