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Randale bei Kontrollen der Ausgangssperre in Krefeld

Corona in Krefeld : Randale bei Kontrollen der Ausgangssperre in Krefeld

Randalierer haben Ordnungskräfte in Krefeld bei Kontrollen angegriffen. Niemand wurde verletzt.

In der Nacht zu Dienstag haben Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) während der geltenden Ausgangssperre insgesamt 81 Personen im öffentlichen Raum angetroffen, teilte die Stadt Krefeld mit. Die meisten konnten triftige Gründe nennen, warum sie unterwegs waren. 19 Personen mussten jedoch ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro zahlen, weil sie die Ausgangssperre außer Acht ließen.

Um 0.30 Uhr traf der KOD auf dem Moritzplatz vier Personen an, die dort Musik hörten und Alkohol tranken. Eine entfernte sich, die anderen drei widersetzten sich den Anordnungen, so dass die Polizei hinzukam. Ein Mann ging mit einer Bierflasche auf einen KOD-Mitarbeiter zu, wurde jedoch überwältigt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die drei Personen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Ab 19 Uhr haben sich etwa 60 sogenannte Querdenker auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs versammelt und zogen durch die südliche Innenstadt, teilte die Stadt mit. Der Kommunale
Ordnungsdienst musste rund 30 Ansprachen halten, weil Abstände nicht eingehalten wurden. Wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht wurden insgesamt sieben Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei 21 Kontrollen der Quarantänepflicht trafen die Ordnungskräfte sämtliche Personen zu Hause an.

Das Stadtmarketing will über Ausgangssperren und Maskenpflicht aufklären, heißt es von der Stadt. In Parks und Grünanlagen wurden rund 200 entsprechende Plakate aufgehängt, auch in der Innenstadt wurde nochmals nachgerüstet. Auf den digitalen Anzeigetafeln und an sämtlichen großen Zufahrtsstraßen hängen nun ebenfalls Plakate.

(red)