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Damit mehr Krefelder den Weg zu ihm finden, veranstaltet Pächter Detlef Krengel einen kulinarischen Musikabend in den Räumen seines Cafés.

Kunst und Kulinarisches : Eine Idee für das Museumscafé

Damit mehr Krefelder den Weg zu ihm finden, veranstaltet Pächter Detlef Krengel einen kulinarischen Musikabend.

Vor einigen Wochen hat die WZ den neuen Interims-Pächter Detlef Krengel im Museumscafé vorgestellt. Er hatte die Nachfolge von Bo Trost übernommen. Damit mehr Menschen den Weg in sein Café finden, organisiert er am Freitag, 24. August, eine Veranstaltung, um für sich ein wenig die Werbetrommel zu rühren: einen kulinarischen Musikabend.

Herr Krengel, Sie bieten demnächst, am 24. August, eine Veranstaltung im Museumscafé an. Für Sie ist es die erste dieser Art. Was versprechen Sie sich davon?

Krengel: Ich möchte dadurch den Kontakt zu den Krefeldern suchen. Unterhaltung in einem kleinen, für mich bezahlbaren Rahmen anbieten. Ein bisschen Live-Musik und ein geselliger Abend lockt mehr Besucher ins Café, ist meine Hoffnung.

Was genau wird Inhalt des Abends sein?

Krengel: Ich habe dazu eine sehr talentierte Pianistin, Natascha Laptseva aus Weißrussland eingeladen. Sie hat dort Musik studiert und wird an diesem Abend mit ihrem Pianospiel für die musikalische Untermalung sorgen. Es soll jedoch kein Konzert, sondern eher eine Kombination aus Musik und gutem Essen in geselliger Atmosphäre werden. Zwischen den Stücken wird es immer wieder Pausen geben, in denen die Gäste essen und sich unterhalten können.

Was wird das kulinarische Angebot an diesem Abend beinhalten?

Krengel: Ich werde dort Pinchos anbieten. Was dem Spanier seine Tapas sind, sind dem Basken seine Pinchos. Das sind kleine belegte Schnittchen, vergleichbar mit Kanapees. Dazu ein guter Wein. Das Ganze soll möglichst ungezwungen werden.

Was hat sich in den letzten Wochen an der Besucherzahl des Museumscafés getan?

Krengel: Aktuell kommen mehr Besucher als noch vor einigen Wochen. Das Geschäft ist langsam warm gelaufen. Es ist besser geworden, aber noch nicht perfekt. An manchen Tagen kann ich meine Kosten decken, aber wirtschaftlich ist es für mich leider noch immer nicht rentabel.

Wie viele Gäste haben Sie denn an einem durchschnittlichen Tag?

Krengel: Es ist absolut unterschiedlich, wie viele Besucher pro Tag kommen. Das ist für mich dann sehr schwierig kalkulieren. An einem Tag verkaufe ich alle Mittagessen, an einem anderen bleibe ich darauf sitzen. Gegenüber den ersten Monaten hat sich das aber schon gesteigert.

Planen Sie weitere Veranstaltungen dieser Art?

Krengel: Musikabende, Lesungen, Weinproben, all das ist in meiner Vorstellung. Man muss hier ja mal ein bisschen Bewegung reinbringen. Dazu braucht es aber einen langen Atem, denn so eine Planung nimmt viel Zeit in Anspruch.

Sie sind hier vorerst nur bis Ende September als Pächter engagiert. Wissen Sie schon, ob und wie es danach für Sie weitergeht im Kaiser-Wilhelm-Museum?

Krengel: Wie es dann weitergeht, kann ich im Moment noch nicht absehen. Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.