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Kö-Überfälle: Polizei will „wahrnehmbarer“ sein

Kö-Überfälle: Polizei will „wahrnehmbarer“ sein

Zufriedenheit bei Juwelierin Blome.

Düsseldorf. Die Polizei und die Geschäftsinhaber an der Kö wollen in Zukunft stärker zusammenrücken, um dreiste Räuber abzuwehren. Das ist das Ergebnis des Sicherheitsgesprächs zwischen beiden Seiten am Montag — die WZ berichtete im Vorfeld.

Die beiden Überfälle auf den Juwelier Blome innerhalb von nur zehn Tagen hätten zu Verunsicherung geführt, sagt Andreas Czogalla von der Polizei — das nehme man sehr ernst.

„Wir werden unsere Präsenz jetzt konkret den Bedürfnissen anpassen — und ein Bedürfnis war, dass wir wahrnehmbarer sind.“ Verdeckte Kräfte zur Observation werde es natürlich auch in Zukunft geben, aber auch einen engeren Kontakt etwa des Bezirksbeamten zu den Kö-Anliegern.

Zudem bietet die Polizei den Geschäftsleuten eine Beratung für die technische Prävention an — Spezialisten der Kripo könnten die individuellen Sicherheitskonzepte überprüfen und bei Lücken optimieren.

Auch Schulungen der Mitarbeiter für das Verhalten im Ernstfall bot die Polizei bei dem Gespräch an, sagt Juwelierin Nicole Blome-Hardorp. Sie hätte sich eigentlich auch eine uniformierte Dauerstreife an der Kö gewünscht — das gehe aus personellen Gründen aber nicht, lautete die Antwort. Trotzdem ist sie zufrieden: „Ich denke, das Treffen hat etwas bewirkt.“ Der Austausch soll jetzt regelmäßig stattfinden. juki