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„Das Mädchen und der Künstler“: Reflexion in Schwarz-Weiß

„Das Mädchen und der Künstler“: Reflexion in Schwarz-Weiß

Berlin (dpa) - Frankreich 1943, unter deutscher Besatzung, die spanische Grenze ist nicht weit: Hier lebt ein betagter Bildhauer mit seiner Frau. Zwei Kriege hat der Mann erlebt und schon lange keine Skulptur mehr geschaffen.

Eines Tages aber bringt die Frau des Künstlers ein sich auf der Flucht befindendes Mädchen mit ins Haus. Der Alte bietet ihr an, zu bleiben, wenn sie ihm dafür Modell steht. Neben dem 83-jährigen Jean Rochefort und Kult-Mimin Claudia Cardinale („Spiel mir das Lied vom Tod“) ist in einer Rolle auch der Deutsche Götz Otto zu sehen.

Beim Filmfestival von San Sebastián wurde das in Schwarz-Weiß gedrehte „Das Mädchen und der Künstler“ 2012 für die beste Regie ausgezeichnet. Vor gut 20 Jahren erhielt Regisseur Fernando Trueba für sein Liebesdrama „Belle Époque - Saison der Liebe“ einen Oscar.

(Das Mädchen und der Künstler, Spanien/Frankreich 2012, 105 Min., FSK ab 0, von Fernando Trueba, mit Aida Folch, Jean Rochefort, Claudia Cardinale)