Musikfestival Kölner „c/o pop“ gestartet

Köln- · Rund 30.000 Besucher erwarten die Festival-Macher zur 21. Ausgabe der „c/o pop“, bei der bis Sonntag in Köln Pop-Newcomer entdeckt werden können.

Rund 30.000 Besucher erwarten die Festival-Macher zur 21. Ausgabe der «c/o pop».

Rund 30.000 Besucher erwarten die Festival-Macher zur 21. Ausgabe der «c/o pop».

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die „c/o pop“ in Köln gilt seit Jahren als Entdecker-Festival - weil dort häufig die Stars von morgen zu finden sind. Ob Hyper-Pop-Star Baby B3ns („Schmetterling“), Rapper Majan („Mein Dein Papa“) oder die Berliner Musikerin Ikkimel („Keta und Krawall“) - auch diesmal nimmt das Festival wieder junge Talente der deutschen Popmusik-Szene in den Blick.

„Unser Ziel ist es, den heißen Scheiß von morgen zu zeigen“, sagt Festivaldirektorin Elke Kuhlen. „Und der verbreitet sich derzeit vor allem über junge Künstler in sozialen Medien wie TikTok oder Instagram.“

Rund 30.000 Besucher erwarten die Festival-Macher zur 21. Ausgabe der „c/o pop“, bei der von heute bis Sonntag im Kölner Szene-Viertel Ehrenfeld 138 Programmpunkte zu erleben sein werden.

Zu den Höhepunkten des Auftakts am Mittwochabend zählen ein Unplugged-Auftritt des deutschen Rappers Majan und ein Konzert des deutschen Pop-Sängers Jas in der Live Music Hall. Zum Abschluss des Abends haben ausgewählte Besucher die Möglichkeit, im Club „Artheater“ zu übernachten.

Die Hoffnung ist, dass auch in diesem Jahr wieder Stars von morgen zu entdecken sein werden. „Im vergangenen Jahr hatten wir Ski Aggu im Programm, der kurz darauf zu einem der erfolgreichsten Popacts des Jahres 2023 wurde“, sagt „c/o pop“-Geschäftsführer Norbert Oberhaus. In diesem Jahr gelten der Liechtensteiner Songwriter Wavvyboi, der aktuell als neues Talent der queeren Pop-Szene gefeiert wird, oder der österreichische Sänger Bibiza, der sich mit seinem Album „Wiener Schickeria“ auf den Spuren der österreichischen Musiklegende Falco bewegt, als vielversprechende Newcomer.

Thema Fußball und Popkultur

Drumherum rankt sich ein durchaus ungewöhnliches Rahmenprogramm: So können die Festival-Besucher in einem Club übernachten, sich an einem rosafarbenen Pop-Up-Strand im Bürgerzentrum Ehrenfeld fotografieren oder sich im Baggerfahren ausprobieren. Auch ungewöhnliche Orte werden wieder bespielt, unter anderem soll es Konzerte in Kiosken und auch in einem Friseursalon geben. Bei einem Straßenfestival am Samstag und Sonntag sind auch viele kostenfreie Konzerte und Aktionen im Angebot.

Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft nimmt die „c/o pop“ in diesem Jahr zudem das Thema Fußball und Popkultur als besonderen Schwerpunkt in den Blick. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jonas Hector und Comedian Fabian Köster werden erstmals ihren gemeinsamen Podcast „Schlag und fertig“ live präsentieren. Auch zwei Ausstellungen zu den Themen „Flucht, Migration und Fußball“ sowie „Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball“ werden zu sehen sein.

© dpa-infocom, dpa:240424-99-788219/5

(dpa)
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