Neviges: Wohnbauflächen: Vermarktung ist weitgehend abgeschlossen

Neviges : Wohnbauflächen: Vermarktung ist weitgehend abgeschlossen

Die bauliche Entwicklung war jetzt Thema im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Auch bei den Großprojekten Stadtgalerie und Hertie geht es voran.

. Insgesamt neun Areale für Wohnungsbau standen bislang in der Vermarktung, acht an der oberen Hügelstraße, eines an der Alten Poststraße in Nierenhof, erläuterte Baudezernent Jörg Ostermann jetzt dem Gremium. 48 Grundstücke wurden an der Hügelstraße inzwischen veräußert, zwei seien reserviert: „Der Verkauf ist praktisch abgeschlossen“, so Ostermann. Auch in Nierenhof seien nun 38 Grundstücke verkauft, eines sei reserviert, nur einige wenige seien noch frei. Was die Herkunft der Erwerber angeht, halten sich Einheimische und Auswärtige die Waage: 52 Prozent der neuen Häuslebauer stammen aus Velbert, 48 Prozent kommen aus dem Umland, insbesondere aus Wuppertal und Essen.

Zur derzeit größten Baustelle in Velbert, der Stadtgalerie am Forum Niederberg, berichtete der Beigeordnete, dass lediglich noch der Winter für Verzögerungen bei der Fertigstellung sorgen könnte. Bauherr und Architekten seien aber gleichermaßen optimistisch, und man rechne damit, dass die Galerie im März an den Start gehe: „Wir hoffen, dass sie zum verkaufsoffenen Sonntag am 31. März eröffnet ist.“ An diesem Wochenende plant die Velbert Marketing GmbH (VMG) ein Fest unter dem Motto „Velbert blüht auf“. Ein Signal, aber auch ein Kraftakt sei die Eröffnung des „Netto“-Marktes samt kleiner Parkfläche am 4. Dezember gewesen - laut Betreiber laufe das Geschäft, berichtete Ostermann. Ein bedeutender, noch erforderlicher Baustein ist die Überfahrt vom neuen Parkhaus an der Oststraße zum Parkdeck der künftigen Stadtgalerie.

Die entsprechenden Bauteile sollen an diesem Wochenende installiert werden. Wie angekündigt, wird deshalb die Oststraße in Höhe des Parkhausneubaus zwischen dem Forum Niederberg und der Einmündung Kolpingstraße von heute, sechs Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, voll gesperrt.

In Sachen Hertie erläuterte Ostermann, dass für den Abriss des früheren Kaufhauses der Antrag auf Mittel der Städtebauförderung fertig sei. Zuwendungen sollen auch für ein Auswahlverfahren fließen, mit dem die Nachnutzung des Geländes vergeben wird. Als sicher gilt, dass es dort Einzelhandel nicht mehr großflächig geben wird, sondern höchstens noch in einem kleinen Teilbereich. Wohnen, Gastronomie, vielleicht auch das immer wieder gewünschte Kino kann Ostermann sich gut vorstellen. In jedem Fall werde das Projekt eine Herausforderung, müsse städtebaulich und architektonisch ein Blickfang werden. Als sich das Kaufhaus hier ansiedelte, sei das ein guter Standort gewesen. Unter diesem Gesichtspunkt sei das Areal für Investoren interessant, so Ostermann.